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auch, und in dem Tumult entſprang ich. Ich lief weit durch die Gänge, dann eine kleine Treppe hinunter; dort warf ich Säbel und Dolch und die Pickelhaube weg, ge⸗ langte auf den Hof und miſchte mich unter das zuſammen⸗ gelaufene Volk.“
„Gut, gut!“ murmelte Slawata.
„Ihr ſeid am Kopf verletzt, Herr“, fuhr der ſchlaue Burſch raſch fort, um dem Geſpräch eine andere Wendung zu geben.„Ich verſtehe mich auf die Heilung mit guten Kräutern. Meine Mutter Zdenka war eine weiſe Frau! Sie war berühmt, Wundertränke zu kochen, Salben zu be⸗ reiten und Wundenwaſſer; ſie hat mich das gelehrt, Herr, und ich kann Euch vielleicht beſſer helfen als ein Arzt.“
„Laß deine Wunde von Zaloska unterſuchen“, bat Lucia und näherte ſich dem Bett.
Slawata ließ es geſchehen. Mit vorſichtiger und ge⸗ ſchickter Hand löſte Zaloska das ſeidene Tuch, das noch über den eigentlichen Verband, den die Gräfin Polyxena ſelbſt angelegt hatte, um den Kopf geſchlungen war, und nahm dann den Verband ſelbſt ab.
„Das muß ſchmerzhaft ſein, gnädiger Herr“, ſagte er, die Wunde beſichtigend,„aber es iſt nicht gefährlich und es wird bald heilen.“
„Glaubſt du?“ fragte Slawata.
„Gewiß, gewiß, gnädiger Herr! Der Schädel iſt un⸗ verletzt, nur die Haut weggeſchunden.“
„Ich fühlte, daß ich im Sturz mit dem Kopf an ein Fenſterſims hinſtreifte“, bemerkte Slawata.
„Man hätte das Haar mehr wegſchneiden ſollen“, meinte Zaloska, der die Wunde genauer betrachtete.„Ich werde Euch einen neuen Verband auflegen, Herr! Wenn Ihr weiter nicht krank oder verwundet ſeid, braucht Ihr
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