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umkamen, doch es iſt mir unlieb, daß ſie auf und davon ſind!“ „„So ſind ſie fort?“ fragte Xaver. 1„Freilich“, antwortete der Graf mismuthig.„Zwei
wenigſtens, Martiniz und der heimtückiſche Schleicher Fabri⸗ cius. Slawata iſt noch im Hauſe des Oberſtkanzlers, das ihm Schutz verliehen hat, den ich aus wichtigen Gründen achten muß. Entrinnen kann er uns aber nicht. Von den beiden Andern habe ich noch keine Spur; zur Stadt hinaus müſſen ſie ſein. Ich habe überall, wo ich ſie irgend ver⸗ muthen konnte, bei Allen, die der römiſchen Kirche mit fanatiſchem Eifer anhangen, in allen Klöſtern, beſonders in den Gebäuden der Jeſuiten Nachſuchung halten laſſen. Vergeblich! Theilweiſe hatten die Herren Confratres der Geſellſchaft Jeſu, durch ihr böſes Gewiſſen gemahnt, ſich ſchon ſelbſt aus dem Staube gemacht. Sie ſind uns nur zuvorgekommen. Denn die Jeſuiten müſſen fort, ſonſt gewinnen wir keine ruhige Stunde im Lande!— Nun, ſeht ihr wol, Freunde“, wandte er das Geſpräch wieder zu der Hauptſache,„alle dieſe unſere geflüchteten Gegner werden die Saat der Verleumdung ausſtreuen. Der Kaiſer wird aufs äußerſte erbittert werden. Legten wir die Hände in den Schoos, was wäre die Folge? Sie ſchickten uns, da die Böhmen meiſt zu uns halten, ein Heer ausländiſcher Regimenter, Spanier, Ungarn, Lombarden, Kroaten ins Land, und wer dann nicht ſchnelle Füße hätte, würde bald um einen Kopf kürzer ſein! Ich und ihr und alle die ¹ Unſrigen! Wenn wir uns aber jetzt entſchloſſen rüſten, ein Heer ins Feld ſtellen, dann werden ſie ſich bedenken, und . uns bewilligen, was wir zu fordern ein Recht haben. So
bewahren wir den Frieden. Wir wollen nichts wider des
Kaiſers Majeſtät! Bewahre uns der Himmel! Aber wir 98*½


