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Greis ſtützte ſich auf Thereſens Arm. Sie nahm ſchwei⸗
gend, nur noch mit feuchtem Blick, ringsum leiſen Abſchied. Die Hausbewohner geleiteten Beide hinab. In liebendem Eifer umſtanden ſie ſie unten noch am Wagen und drängten ſich mit jedem möglichen kleinen Dienſt hinzu, um die rauhe winterliche Fahrt minder unbehaglich zu machen. Sie zogen ihnen die Pelzkleidung ſorglicher zurecht, ordneten den Sitz bequemer, halfen ihnen beim Aufſteigen. Nechodom wurde ganz hinauf gehoben.
Beide dankten nur mit liebreichen Blicken, ſchweigend, innerlich zu tief bewegt. Chlodzek reichte dem Greiſe die Hand zu einem ſanften Druck..
„Seid Ihr fertig?“ fragte zurückblickend Xaver, der ernſt ſchweigend auf der Vorderbank ſaß.
Nechodom nickte.
„Behütet mir meine Thereſe wohl!“ ſprach Wolodna zum Wagen hinauf, als die Stiere ſchon angeruckt hatten.
„Wie unſern Augapfel“, antwortete der Greis. Xaver trieb die Stiere an. Ein plötzlicher Windſtoß hob wirbelnd den Schnee empor und hüllte das Fuhrwerk in eine dichte Wolke.
Rauhere Stürme als die, welche aus dem düſtern Ge⸗ wölk herabbrauſten, das über dem Gebirgskamm ſchwer dahin⸗ zog, bereiteten ſich den Bewohnern ſeiner ſtillen Thäler!


