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Wetters gewohnt“, antwortete er,„ich kehre zu Fuß heim, und ich denke morgen Mittag ſpäteſtens bin ich bei Euch.“
Da Naver's Bitte fruchtlos war, verließ er das Ge⸗ mach und ging hinab, um das Anſchirren des Geſpanns zu betreiben.
Die Berathung war aufgelöſt. Die Männer kehrten in ihre Wohnungen zurück, um im Haus nach dem Rechten zu ſehen, falls die Reiter in die Bürgerquartiere gelegt würden; eine Beſorgniß, die ſie zuerſt faßten. Sie ver⸗ abredeten, ſich am Abend wieder beim Pfarrer zu treffen.
Als Thereſe, die drüben bei den Frauen im vertraulichen Geſpräch weilte, erfuhr, was geſchehen ſei, färbte eine edle Röthe des Unwillens ihre Wange.„Gebt Acht!“ ſagte ſie, und ihr dunkles Auge glühte,„ſie wollen uns ein neues ſchweres Unrecht anthun! Vater“, wandte ſie ſich mit drin⸗ gender Bitte an Wolodna,„laß mich bei dir bleiben!“
„Was wollteſt du hier?“ ſprach er ſanft abweiſend.
„Dir und dem Schickſal unſerer heiligen Sache näher ſein; ich ahne, hier wird viel Uebles geſchehen!“ entgegnete ſie dem Vater, und faßte mit Wärme ſeine Hand.
„Dann wäre es dir um ſo beſſer, du bliebſt ſo fern als möglich“, antwortete Wolodna.„Es kann nicht ſein!“
„Jch darf nicht?“ fragte ſie noch einmal; doch in einem Tone, der zugleich die Bekämpfung ihres dringenden Ver⸗ langens wahrnehmen ließ.
Wolodna küßte ſie, und wiederholte ſein ſanftes, feſtes „Nein“.
„Ich gehorche dir mit ſchwerem Herzen!“ ſagte ſie, und wandte ſich ab, ihre Bewegung zu verbergen.
Der Wagen war bereit.„Kommt denn, theurer Vater Nechodom“, redete ſie dieſen an, und reichte ihm hülfreich den Arm. Javer harrte ſchon draußen am Wagen. Der


