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Männer auf der Fahrt begleitet, theils um nicht in ihres Vaters einſam im Gebirge gelegenen Förſterwohnung bei deſſen vielleicht längerer Abweſenheit allein zurückzubleiben, theils um mit weiblicher Sorge um ihn und den Greis Nechodom thätig zu ſein. Doch ſie folgte auch noch andern, tiefern Antrieben. Einestheils der innigen Liebe zu ihrem Verlobten, Xaver Nechodom, dem Sohne des Greiſes, dann aber auch einem höhern Sinn, der ſie den Ernſt der Sache im Innerſten empfinden ließ, welche in der Zuſammenkunft berathen werden ſollte. Bei dem ſanfteſten weiblichen Weſen loderte zugleich ein edles Feuer in ihr für Alles, was ihren Glauben, ihre Glaubensgenoſſen und ihr Vaterland Böhmen überhaupt betraf. Und hielt ſie ſich auch im ſitt⸗ ſamen Gefühl ihres Geſchlechts ſtill zurück vor dem Thun der Männer, ſo begleitete ſie es gleichwol mit ihrem ganzen Herzen. Natürlich ſchlug es jetzt mit voller Wärme für die Entſcheidung, welche in dieſer Verſammlung getroffen wer⸗ den ſollte. Darum drängte es ſie, derſelben ſo nahe zu ſein, daß ſie den Beſchluß ſogleich erfuhr. Ihr Aufenthalt war natürlich bei der Familie des Pfarrers, bei den Frauen,
denen ſie herzlich befreundet war. Für einige Zeit der Raſt und zu einiger gaſtlicher Er⸗
quickung verweilten auch die Männer bei dieſen. Indeß ſammelten die übrigen Einberufenen ſich ſchon auf der an⸗ dern Seite des Hauſes in des Pfarrers Gemach. Bald begaben auch Nechodom, Wolodna, Holoduk und der Pfarrer Chlodzek ſelbſt ſich dahin. Taver blieb, da er den ältern Männern noch nicht angehörte, von der Berathung zurück.


