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Schein der Anmaßung und der Verantwortlichkeit gleich⸗ zeitig abgelehnt, als der Sache den Nachdruck der Wirk⸗ lichkeit gegeben. Daß die geſchichtlichen Hergänge im Ganzen möglichſt in ſtrenger Treue gehalten ſind, bedarf kaum der Erwähnung und keiner beſondern Hinweiſung; dieſe tritt nur für Einzelnes ein. Manches anſcheinend ſogar zu Formelle wird man ebenfalls auf Rechnung der Wirklichkeit ſetzen müſſen; dadurch aber gewinnt es ein ganz anderes Gewicht. So z. B. die beiden Krö⸗ nungsvorgänge in Frankfurt und in Prag; für den letztern iſt es mir von höchſtem Gewicht geweſen, die Einzelheiten der erhabenen und ſo ſchwer folgereichen Feierlichkeit in dem Grade genau überliefert zu finden, daß auch dieſe Arbeit das Ganze ſtreng dem Programm folgend, und Vieles des Einzelnen wörtlich wiedergeben konnte. Es ſind dies lebenstreue Gemälde aus jener Zeit, die wir in der großen geſchichtlichen Halle, welche wir durchwandeln, aufhängen konnten. Als gewiſſer⸗ maßen unmittelbare Begrüßungen aus dem Damals zum Jetzt herüber wird man ſie vielleicht mit wärmerem An⸗ theil betrachten. Denn das wirklich Geſchehene übt aus weiteſter Zeitferne her einen eigenthümlichen Zauber, den die Erfindung nicht erſetzt; und gern und dankbar er⸗ kenne ich auch in dieſen Einzelheiten die gewaltige Hülfs⸗ macht der Geſchichte an.
So wäre denn nun das Werk in ſeinem erſten Sta⸗ dium vollendet, ſoweit man den Verſuch, die Beſtrebung vollendet nennen darf. Die Vorhöhe des koloſſalen Ge⸗ birges wäre erſtiegen! Der innere Trieb, noch weiter und


