Teil eines Werkes 
1. Band, 1. Abtheilung (1858)
Entstehung
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XXI

keit, die er als Soldat darin gegen die fünffache Ueber⸗ legenheit Boucquoi's entwickelte. Ein Beiſpiel, das ſich auf die Mannſchaften übertrug, die mit ſtaunenswürdiger Ausdauer des Muths fochten, bis ihre letzte Kraft, ihre letzten Vertheidigungsmittel erſchöpft waren.

Da ich hier eine einzelne geſchichtliche Beziehung zu meiner Arbeit berührt habe, knüpfe ich daran gleich eine Bemerkung über einige allgemeinere, durchgehende. Die Geſchichte iſt oft ſo überraſchend, ſo unglaublich in ihren Wendungen im Großen und im Kleinen, die als buchſtäblich wahrhaft geprüften Ueberlieferungen ſind häufig ſo merkwürdig, ſelbſt was einzelne Ausſprüche, gewichtvolle Worte und Aehnliches betrifft: daß eines⸗ theils die Erfindung ſich nicht mit etwas zu ſchmücken ſcheinen darf, was dem Dichter in ſeiner charakteriſti⸗ ſchen, bedeutſamen Größe und Erhabenheit überliefert worden iſt; andererſeits hat dieſer aber auch ebenſo die Berechtigung, den Schein der Verantwortlichkeit abzu⸗ lehnen für Dasjenige, was ihm die Wirklichkeit aufdringt. Endlich iſt es dem Leſer gewiß willkommen, an geeigne⸗ ter Stelle Winke zu erhalten über Dasjenige, was ſtreng hiſtoriſch iſt und dadurch ein ganz anderes Gewicht er⸗ hält, als wenn es die Schöpfung individueller Phantaſie oder der Ausſpruch ſubjectiver Anſicht wäre. Darum habe ich, obgleich im Allgemeinen ein dichteriſches Werk den gelehrten Apparat der Noten und Hinweiſungen ver⸗ meiden und ſich nur auf ſich ſelbſt ſtützen ſoll, wo es mir von beſonderer Wichtigkeit ſchien, durch das einfache Wort:hiſtoriſch, als Anmerkung geſetzt, ſowol den