Teil eines Werkes 
12. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 3. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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118.

So fuhren die Belden fort, ſich ihre Thaten ge⸗ genſeitig zu erzählen, und ſich in der Erinnerung der alten Zeit zu erfreuen. Aber in der Heftigkeit ihres Geſprächs ſchankelte ſich Wildrake auf feinem Stuhle und ſtieß den jungen Schottländer um, welcher Alexis gegenüber ſaß, und dadurch das Fräulein ſtörte, die ein wenig beleidigt oder doch verlegen ihren Stuhl vom Tiſche zurückzog. 3

Ich bitte um Verzeihung, ſagte der ehren⸗ werthe Mr. Kerneguy,aber Herr, indem er ſich zu Wildrake wandte,Sie haben mich geſtoßen, ſo daß ich den Strumpf der jungen Dame beſchmutzt

abe.

Ich bitte Sie um Verzeihung Herr, und die junge Dame noch um ſo viel mehr, wie ſich's von ſelbſt verſteht; obgleich ich wahrhaftig Ihren Stuhl nicht berührte. Alle Welt Sir, ich habe keine anſteckende Seuche und keine Krankheit an mir, daß Ihr wie ein Haſe davon ſpringt, und das Fraͤulein ſtört, was ich mit meinem Leben verhindert haben würde. Herr, wenn Sie ein Nordländer ſind, wie Ihre Spra⸗ che zeigt, ſo war wahrhaftig die Gefahr auf meiner Seite, und ſie brauchen ſich nicht darüber zu be⸗ ſchweren.

Herr Wildrake, ſagte Albert,dieſer junge Edelmann iſt ebenſo gut wie Sie, ein Fremder un⸗ ter dem Schutze der Gaſtfreundſchaft des Sir Henry, und es kann demſelben nicht angenehm ſeyn, Streit unter ſeinen Gäſten entſtehen zu ſehen. Sie verken⸗ nen vielleicht wegen ſeiner jetzigen Tracht den Stand des jungen Edelmanns. Es iſt der ehrenwerthe Mr. Louis Kerneguy, mein Herr, der Sohn des Lord Kil⸗ ſtewers von Kincardineſhire, einer der für den König gefochten hat, ſo jung er iſt.

Durch mich ſoll kein Streit entſtehen, Herr durch mich nicht, ſagte Wildrake.Ihre Erklärung genügt mir. Herr Louis Girnigo, Sohn des Mylord Gilts Dir in Grüngartenſchier, ich bin Ihr unter⸗