Teil eines Werkes 
12. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 3. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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117.

Ich freue mich, daß Sie daran denken, Sir Henry, ſagte Wildrake,erinnern Sie ſich auch noch, was der Lunsforder Officier ſagte?

Ich meine doch, ſagte Sir Henry lächelnd.

Nun gut! rief er nicht aus, als die Weiber herabkamen und wie Syrenen heulten: hat keine von euch ein fettes Kind, das ſie uns geben kann, um es zum Frühſtück aufzuſpeißen?

Ja es iſt wahr, ſagte der Ritter;und ein großes dickes Weib trat mit einem Kinde hervor, und bot es dem anſcheinenden Canibalen dar.

Alle Anweſenden, Mr. Kerneguy autsgenommen, erhoben die Hände vor Erſtaunen.

Ja, ſagte Wildrake,die Hm(ich bitte die Dame abermals um Verzeihung.) das verfluchte Geſchöpf war, wie es ſich zeigte, eine Amme im Dorfe, die das Koſtgeld für das Kind auf ein halbes Jahr voraus bezahlt erhalten hatte. Gut, ich nahm das Kind aus des Wehrwolfs Hände, und ich habe es dahin gebracht, obgleich Gott weiß wie mühſam ich mich ſelbſt ernähren mußte, den kleinen Frühſtück, wie ich ihn nannte, bisher außzuerziehen. Das heißt doch einen Scherz theuer zahlen.

Herr, ich achte Ihre Menſchlichkeit Herr, ich danke Ihnen für Ihren Muth Herr, es freut mich herzlich, Sie hier zu ſehen, ſagte der gute Ritter, deſſen Augen feucht von Chraͤnen waren.Alſo waren Sie der wilde Officier, der uns rettete! Ach Herr, hättet Ihr nur eingehalten, als ich Euch zu⸗ rief und uns erlaubt die Straßen von Brentford mit unſeren Musketieren zu reinigen, ſo würden wir heu⸗ tigen Tages zu London ſeyn. Aber Ihr guter Wille war ja derſelbe.

Ja freilich iſt es ſo, ſagte Wildrake, der nun triumphirend und ſtrahlend von Ruhm in ſeinem Armſtuhl ſaß;und hier iſt ein Toaſt für alle tapfere Herzen, welche in jenem Sturme von Brentford foch⸗ ten und fielen. 2