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von dem guten Doctor ſprach,— nein— nein, ich theilte ihm das Geheimniß nicht mit, daß wir einen ſo hoch⸗ wuͤrdigen Caplan haben.— Ich kenne den Mann ganz genau. Wir haben ſchon mehr als einen Schop⸗ pen zuſammen getrunken. Er iſt ein Herz und eine Seele mit mir, ſo ein großer Schwaͤrmer er auch iſt.“ „ Vertrau ihm doch nicht zu viel,“ ſagte der Rit⸗ ter.„Ich fuͤrchte, Du haſt bereits eine Unbeſonnen⸗ heit begangen, und es durfte unſicher fuͤr den guten Mann ſeyn, beim Anbruch der Nacht hieher zu kom⸗ men, wie wir uͤbereinkamen. Dieſe Independenten haben Naſen wie Spuͤrhunde nnd koͤnnen einen ge⸗ treuen Royaliſten unter jeder Verkleidung erkennen.““
„Wenn Ew. Gnaden das glauben,“ ſagte Jo⸗ coline,„ſo will ich gerne auf den Doctor warten und ihn durch das alte verfallene Thor in das Jaͤgerhaus fuͤhren und hieher bringen; dann kann der Herr Doe⸗ tor hier ſchlafen und jener wird kein Wort davon er⸗ fahren. Glauben aber Ew. Gnaden, daß auch das noch nicht ſicher iſt, ſo will ich dem Independenten den Hals abſchnelden, und ich werde mich keinen Stecknabelsknopf darum kuͤmmern. 8 „Gott bebuͤte,“ ſagte der Nitter.„Er befindet ſich unter unſerem Dache und iſt ein Gaſt, obgleich kein eingeladener.— Geh Jocolin, weil Du Deiner Zunge zu viel Freiheit geſtattet haſt, ſo ſollſt Du fur Strafe auf den guten Doctor warten, und ſo ang er bei uns iſt fur ſeine Sicherheit ſorgen. Eine Sctodernacht im Walde zugebracht, koͤnnte dem guten Mann den Tobesſtoß geben.“
„Es iſt wahrſcheinlicher, daß er unſeren October, als daß unſer October ihn uͤberleben wird,“ ſagte der Foͤrſter, und zog ſich hei einem mutheinfloͤßenden Laͤcheln ſeines Herrn zuruͤck. Er pfiff dem Bevis, damit dieſer ſeine Wache theile; und nachdem er ge⸗ naue Erkundigung eingezogen hatte, wo der Geiſtliche am wahrſcheinlichſten zu ſinden ſey, verſicherte er ſei⸗ nen Herrn, er wuͤrde fuͤr deſſen Sicherheit mit puͤnkt⸗


