Teil eines Werkes 
12. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 3. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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keine ſonderliche Muͤhe, weitere Nachforſchungen nach ihr anzuſtellen.

„Wenn dieſer Ring, den die Zigeunerin wahr⸗ ſcheinlich irgendwo geſtohlen hat,“ ſagte der Foͤrſter zu ſich ſelbſt,„einen Dukaten werth iſt, ſo iſt er beſſer in ehrlichen Haͤnden, als in denen einer Landſtreiche⸗ rin. Mein Herr hat ein Recht auf alles unbekannte Eigenthum und auf alles Geſtohlene, und da dieſer Ring einer Zigeunerin gehoͤrt, ſo iſt er gewiß geſtoh⸗ len. Ich will ihn alſo ohne weiteres conſisziren, um den Ertrag fuͤr die Haushaltung des Sir Henry anzu⸗ wenden. Gott ſey Dank meine militaͤriſche Erfahrung hat mich gelehrt, wie man einen Haken angreift, das iſt Soldaten Recht. Aber am beſten iſt es doch, wenn ich ihn dem Markham Everard zeige, und ihn um Rath frage— ich halte ihn jetzt fuͤr unſern Rechts⸗ gelehrten Anwald, in allen Dingen, worin Fraͤulein Alexis verwickelt iſt, und auch meinem gelehrten Doc⸗ tor, welcher der Kirche, des Staates und Sir Henry Lee's willen namenlos bleiben ſoll. Die ſollen meine Glieder den Raben und den Kraͤhen vorwerfen, wenn ſie finden, daß ihr Vertrauen nicht ſicher in meinem Buſen iſt.

Drittes Kapitel.

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Unbekannt in dieſer Gegend, die ein Fremder Ohne Freund und ohne Führer Rauhe findet und ungaſtlich. 2 3 Zwölfte Nacht.

Die Vorbereitungen zum Mittagsmahle zeigten, daß der gute Rirter durch ſeinen Wieder⸗Einzug in ſein Haus, der Meinung ſeiner wenigen aber ge⸗ trenen Diener nach, einen Triumph feiere.

Der große Humpen, welcher in halb erhobener