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ſchonen, ich kann ja zuruͤcklaufen und den Krug wie⸗ der fuͤllen.“ Er goß das Waſſer auf das Gras und auf dem Grund der Schale fand ſich ein goldener Ring mit einem Rubin beſetzt, der dem Anſchein nach, einigen Werth zu haben ſchien.
„ Nun, wenn das keine Verzauberung iſt, ſo weiß ich nicht, wofür ich es denn halten ſolle,“ ſagte Jo⸗ colin,„wahrhaftig Fraͤulein Alexis, ich glaube Sie thaͤten am Beſten wenn ſie den Zauberring wegwuͤr⸗ fen. Gaben von ſolchen Haͤnden ſind eine Art Hand⸗ geld, das der Teufel gibt, um zu ſeinem Hexen⸗Re⸗ giment zu werben; und wenn man nur eine Bohne von ihm annimmt, ſo wird man ſein unterthaͤniger Sclave auf Lebelang. Ja, jetzt ſehen Sie einen Edei⸗ ſtein, aber morgen werden ſie einen bleiernen Ring mit einem Kieſel dafuͤr finden.“
„Nein Jocolin, ich halte es fuͤr beſſer, wenn man das ſchwarzbraune Weib wieder aufſucht, und ihr das zuruͤckgibt, was einigen Werth zu haben ſcheint. Laß alſo nachforſchen, und ſorge dafuͤr, daß ſie den Ring wieder zugeſtellt bekoͤm mt. Er ſcheint zu koſtbar zu ſeyn um zerſtoͤrt zu werden.“
„Hm, ſo geht's immer mit den Weibern,“ brummte Jocolin,„ſelbſt die Beſte moͤchte keinen Schmuck wegwerfen. Uebrigens Fraulein Alexis ſchei⸗ nen Sie mir noch zu jung und zu ſchoͤn, um bei ei⸗ nem Heren⸗Regiment eingeſchrieben zu werden.“
„Ich werde mich nicht davor fuͤrchten, bis daß Du ein Zauberer wirſt,“ ſagte Alexis;„eile alſo zur Quelle, wo Du wahrſcheinlich die Frau noch finden wirſt, und ſage ihr, daß Alexis Lee ihre Gaben eben ſo wenig als ihre Geſellſchaft wuͤnſcht.“
Indem ſie das ſagte, ſetzte die junge Dame ihren Weg zum Jaͤgerhauſe fort, waͤhrend Jocolin nach dem Roſamunden⸗Brunnen ging um ſeinen Auftrag aus⸗
zufuͤhren.
Aber die Wahrſagerin, oder was ſie ſonſt ſeyn mochte war nirgends zu finden; auch gab ſich Jocolin


