Teil eines Werkes 
12. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 3. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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27 Bletſon, obgleich ſein bleiches Geſicht und ſeine zit⸗ teernden Lippen den verſtellten Muth Luͤgen ſtrafte, mit dem er ſprach.Der alte Chaucer hat uns die Moral vom Stuͤc gelehrt. Er beſuchte haͤufig den Park von Woodſtock, hierChaſer? ſagte Desbo⸗ rough;dem Namen nach wahrſcheinlich ein Jaͤger. Spukt er vielleicht herum, wie Hearne zu Windſor? Chaucer, ſagte Bletſon,mein theuerſter Des⸗ borough iſt einer von jenen wunderbaren Menſchen welche, wie Obriſt Everard weiß, noch hundert Jahre nach ihrem Todte leben, und deren Worte uns noch erfreun, wenn ihre Gebeine ſchon lange vermodert ſind. So, ſo! ich bin's zufrieden, aber ſeine Geſellſchaft verbitte ich mir gewiß iſt es einer von Euren Geiſterbeſchwoͤrern. Nun, was ſagt er denn

dazu?Nur eine kleine Zauberformel, welche ich, ſo frei ſeyn will, dem Obriſten Everarden zu widerho⸗ ien, ſagte Bletſon; aber die Dir Desborough reines Griechiſch ſeyn wird. Der alte Geoffrey wirft den ganzen Tadel unſerer naͤchtlichen Stoͤrungen auf den

Ueberfluß an Saͤften, welcher Schuld daran iſt: Daß manches Mal ein Traum erſcheint Im Hoͤllenſtaat der böſe Feind, So wie der Menſch, vom Blut bewegt Im Schlaf laut auf zu ſchreien pflegt⸗ Aus Furcht vor Bären und vor Doggen Und weil ihn ſchwarze Teufel locken. Waͤhrend er ſo deklamirte, bemerkte Everard

ein Buch, das unter dem Kopfkiſſen des Bettes lag,