Teil eines Werkes 
12. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 3. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
Einzelbild herunterladen

26 kann doch, wahrhaftig nicht mit dem Teufel zu Nacht ſpeißen; dazu habe ich keine Luſt nein gewiß nicht. Haͤtte er mir nicht ein ruhiges Plaͤtzchen verſchaffen koͤnnen, und dieſen Geſpenſterpalaſt einem ſeiner Pre⸗ diger und Beter ſchenken koͤnnen, der die Bibel ſo gut wie die Armee⸗Liſte kennt? Denn ich verſtehe mich auf ein Pferd weit beſſer, als auf alle fuͤnf Buͤcher Moſis. Aber ich will es ein fuͤr alle Mal aufgeben; Hoffnung auf irdiſchen Gewinn ſoll mich nie dazu ver⸗ leiten, mich der Gefahr auszuſetzen, mit Haut und

Haaren vom Teufel geholt zu werden, und die halbe

Nacht auf dem Kopfe zu ſtehn, und die andern mit ſchmutzigem Waſſer eingeſchuͤttet zu werden. Nein, nein dazu bin ich zu vernuͤnftig.

Meiſter Bletſon hatte eine andere Rolle zu ſpie⸗ len. Er beklagte ſich uͤber keine perſoͤnliche Thatſache; er wuͤrde, wie er ſagte, in ſeinem ganzen Leben nicht beſſer geſchlafen haben, wenn nur nicht ſo viel Laͤrm um ihn her geweſen waͤre, da die Schildwachen ſich zugerufen haͤtten, wenn nur eine Katze bei ihrem Po⸗ ſten vorbeiſchlich. Lieber wolle er unter den Hexen ſchlafen, wenn ſie ihren hoͤlliſchen Sabbat feyerten, wenn es naͤmlich ſolche Weſen gaͤbe.

Alſo glauben Sie, es gaͤbe keine Geiſtererſchei⸗ nungen, Herr Bletſon? ſagte Ev ard.Auch ich

zweifelte daran; aber wahrlich, heute Nacht habe ich

ſelbſt eine hoͤchſt ſeltſame geſehn. Traͤume, Traͤume, mein lieber Obriſt, ſagts