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„Das iſt ſo ſeine Art, wenn er Erſcheinungen ge⸗ habt hat,“ ſagte Tomkins.„Gebt ſeiner Gnaden den Arm Zedekia und Jonathan, um ihn ſornzufuͤhren.— ich werde ſogleich nachfolgen.— Du, Nicodemus, er⸗ warte mich— es iſt nicht gut allein gehen in dieſem Hauſe.“ 3
„Herr Tomkins,“ ſagte Everard,„ich habe ſagen hoͤren, daß Sie ein ſcharfbl ickender, geiſtreicher Mann
ſind— ſagen Sie mir offen, fuͤrchten Sie ſich im Ernſt
vor einem ubernatuͤrlichen Spuk in dieſem Hauſe?“
„Ich moͤchte mich nicht gerne der Gefahr Preiß geben, Sir,“ ſagte Tomtius ſehr ernſt;„wenn man meinen Foiſaurerrhrenden Herrn anſieht, ſo kann man ſich vorſtellen, wie ein Lebender ausſieht, nachdem er mit einem Todten geſprochen hat.“ Er verbengte ſich tief und ging. Everard aber eilte dem Zimmer zu, wel⸗
ches die beiden andern Sedif aire zur Beruhigung⸗
zuſammen ber wohnten. Sie wollten eben in das Bett gehen, als er in das Zimmer trat. Beide fuhren zuruͤck, als die Thuͤre ſich oͤffnete— und beide freueten ſich auch, als ſie fahr. daß nur Everard hereintrat.
„Hoͤr einmal,“ ſagte Bletſon, indem er ihn bei Seite zog,„ſah'ſt Du je einen ſolchen Eſel, wie Desborough? Der Kerl iſt dumm, wie ein Ochſe und furchtſem⸗ wie ein
Schaaf. Er beſtand darauf, daß ich bei ihm ſchlafen
ſolle, um ihn zu beſchuͤtzen. Werden wir eine luſtige Nacht bekommen, he? Du kannſt, wenn Du willſt, das dritte Bett einnehmen, welches fuͤr Harriſon be⸗ reitet wurde, aber er iſt fortgelaufen, wie ein Mond⸗ kalb, um ſch nach dem Thale von Armageddon im Parke von Woodſtock umzuſehen.“ „General Harriſon iſt eben mit mir zuruͤckgekehrt,“ ſagte Exerard. „Nein, ſo wahr ich lebe, der darf nicht in unſer Zimmer,“ ſagte Desborough, welcher die Antwort hoͤrte. „Niemand der, ſu viel ich weiß, mit dem Teuſel zu
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