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halten„unſeren ſouverainen Herrn, Koͤnig Karl, den
geſetzmaͤßigen und unbezweifelten Koͤnig. dieſer Rei⸗ che.“ Das Gebet Gu jener Zeit gewiß ein hoͤchſt ge⸗ faͤyrliches) ward mit voller erhobener und deutlicher Betonung geſprochen, als fordere der Prieſter alle Zuhoͤrende⸗ auf, etwas dagegen zu fagen, wenn ſie den Muth haͤtten. Stimmte auch der republikaniſche Offizier nicht mit dem Gebete uͤberein, ſo hielt er es doch fuͤr unpaſſend, Einwendungen dagegen zu machen.
Der Gottesdienſt ward auf die gewoͤhnliche Weiſe geſchloſſen, und die kleine Verſammlung ſtand auf. Auch Wildrake, welcher waͤhrend des letzten Gebetes eingetreten war, war nun gegenwaͤrtig, und der erfte, welcher das Wort ergriff, auf den Prieſter zulief, und ihn herzlich bei der Hand ſchuͤttelte, wobei er ſchwur⸗ daß er ſte ſehr freue, ihn wieder zu ſehen. Der gute Geiſtliche erwiederte den Haͤndedruck mit Laͤ⸗ cheln, und bemerkte, daß er ſeiner Zuſicherung auch ohne Eid geglaubt haͤtte. Unterdeſſen nahte ſich Eve⸗ rard dem Sitze ſeines Oheims, verbeugte ſich tief und ehrfurchtsvoll, erſt gegen Sir Henry Lee, und dann gegen Alexis, deren Noͤthe ſich nun von ihren Wangen auf Augen und Buſen verbreitete.
„Ich bitte Sie um Verzeihung,“ ſagte der Oberſt verlegen,„daß ich meinen Beſuch, den ich zu keiner Zeit für ſehr angenehm halten darf, zu einer beſon⸗ ders im duſſenden Zeit abſtatten muß.“
„Weit entfernt davon, Neffe,“ ſagte Sir Henry weit milder, als Everard es erwartet hatte,„daß uns Deine Beſuche zu einer andern Zeit willkomm⸗ ner waͤren; wenn wir nur oͤfter das Vergnügen haͤt⸗ ten, Dich bei unferen Andachtsſtunden zu ſehen.“
„Ich hoſſe, die Zeit wird bald herannahen, Sir,““ erwiederte Everard,„wo Englaͤnder eines jeden Glau⸗ bens und einer jeden Confeſſion mit vollkommener
W. Scott's Werke XI. 8


