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da Dn höflich und gehorſam ſeyn mußt,“ erwiederte Everard.
„Aber Du ſollteſt Deine Befehle nicht ſo herrſche⸗ riſch geben, Meiſter Markham Everard. Bedenke, daß ich älter bin, als Du. Ich weiß wahrlich nicht, wie ich mich dazu anſtellen ſoll.”“ 1
„Gab es je einen ſo ſchwärmeriſchen Krumkopf? zwinge Dich, wenn nicht um Deinet⸗ doch um meinet⸗ willen, zwinge doch deine Thorheit, einmal Vernunft u hören, bedenke, daß ich Gefahr und Beſchimpfung
einetwegen wage.“
„Du biſt ein recht braver Burſche, Mark,“ er⸗ wiederte der Ritter,„und um Deinetwillen könnte ich gar vieles thun— vergiß aber ja nicht, zu huſten und hinzurufen, wenn Du ſiehſt, daß ich mich vergeſſe. Aber ſage mir jetzt, wohin wir heute Nacht gehen?“
„In das Jägerhaus von Woodſtock,“ antwortete Markham Everard,„um nach dem Eigenthume mei⸗ nes Oheims zu ſehen. Man hat mir geſagt, daß Sol⸗ daten es in Beſitz genommen hätten, aber wie kann das ſehn, wenn Du ſie zu Woodſtock beim Krug fan⸗
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„Es war ſo eine Art Commiſſär, oder ein Beam⸗ ter oder ſo ein Schurke dabei, der in das Jägerhaus ging,“ erwiederte Wildrake.„Ich habe wohl auf ihn gemerkt.“
„Wirklich?“ erwiederte Everard.
„Ja wahrhaftig, um Deine Sprache zu reden. Und als ich vor ungefähr einer halben Stunde durch den Park ging, um Dich zu ſuchen, ſahe ich Licht im Jägerhaus. DTritt hieher und Du wirſt es ſelbſt ſehen.“ „In dem nordweſtlichen Ende, es ſchimmert aus einem Fenſter des Zimmers des Victor Lee, wie man es nennt.“
„Recht ſo,“ fuhr Wildracke fort.„Ich diente lange unter den Lundsforder⸗Burſchen und verſteh' mich ſehr gut auf das Recognosciren. Nie ſah ich ein Licht im Nachtrab ſchimmern, oder ich mußte wiſ⸗


