Teil eines Werkes 
10. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 1. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
Einzelbild herunterladen

23

aber der erbaͤrmliche Sclave traͤgt ja den Rock ſeines Herrn! Ich habe juͤngſt ſo einen Burſchen haͤngen ſehen. Aber wo blieb ich doch ſtehen? ſo, ganz rich⸗ tig, ich warf Euch Eure Abtruͤnnigkeit vor, Ihr Maͤn⸗ ner von Woodſtock. Ihr werdet ferner ſagen, Ihr haͤttet der Papiſterei entſagt, und das Praͤlatenweſen anfgegeben, Ihr werdet Euch dann den Mund gleich Phariſaͤern abwiſchen und alles um der Reinheit der Religion willen gethan haben. Aber ich ſage, Ihr gleicht dem Jehu, dem Sohne Nimſchis, der zwar das Haus des Baals niederbrach, aber doch nicht ab⸗ ging von den Wegen der Soͤhne Jerobeams. Eßt Ihr zwar am Freitag keine Fiſche mit den verblende⸗ ten Papiſten und am 25. December keine Fleiſchpaſte⸗ ten mit den faulen Praͤlatiſten, ſo ſchwelgt Ihr doch die Naͤchte mit koͤſtlichen Weinen bei Euren blinden preßbyte⸗ rianiſchen Hirten, Ihr verachtet die Ehrenſtellen der Republik, Ihr ſchmaͤhet auf unſere Staatsverfaſſung, lobet Euren Park von Woodſtock und ſprecht:er war der erſte, der eingehegt ward in England, von Hein⸗ rich dem Sohne Wilhelms der Eroberer genannt. Ihr habt ein ſchoͤnes Gebaͤnde darin, und nennt es ein koͤnigliches Gebaͤnde; Ihr habt eine Eiche darin, Ihr ſtehlt und verzehrt das Wildpret des Parks, und ſagt:das iſt des Koͤnigs Wild, wir wollen es mit dem Becher auf die Geſundheit des Koͤnigs wuͤr⸗ zen. Beſſer wir eſſen es, als jene rundköpfigen re⸗ publikaniſchen Schurken. Aber hoͤrt mich an, und