dulde er nicht laͤnger, und befahl dem Conſtabel, den Sol⸗
14 Rathsherren, wollt Ihr mich auf der Treppe der Kan⸗ zel ſelbſt, von dieſem Sohne Belials erwuͤrgen laſſen? Aber ich werde ihn ſchon uͤberwaͤltigen und mich ſei⸗ ner Banden entledigen.“
Indem er das ſprach, hielt ſich Holdenough an dem Gelaͤnder und verſuchte es die Treppe hinauf zu ſteigen. Der Soldat aber hielt ihn feſt am Saum des Mantels, ſo daß der ehrwuͤrdige Pfarrer dem Er⸗ ſticken nahe war; doch gelang es ihm, bei den letzten Worten die Schnur des Mantels geſchickt zu loͤſen. Das Gewand gab ploͤtzlich nach, der Soldat fiel die Treppe ruͤcklings herab und der erloͤste Pfarrer er⸗ reichte gluͤcklich die Kanzel, wo er einen Siegspſalm uͤber die Niederlage des Feindes anſtimmte. Aber ſeine Siegeshymne verhallte unter dem Tumult der Zuhoͤrer, ſo daß man ſeinen und ſeines treuen Kuͤ⸗ ſters Geſang nur ſtoßweiſe hören konnte, gleich dem Heulen der Eulen im Saußen des Sturmes.
Die Urſache des Aufſtandes war folgende. Der Maire, ein eifriger Presbyterianer, bemerkte gleich an⸗ fangs mit großem Unwillen die Anmaßungen des Sol⸗ daten, wagte es jedoch nicht, ſich mit einem bewaffne⸗ ten Mann in Streit einzulaſſen, ſo lange dieſer auf ſeinen Fuͤßen ſtand und Widerſtand leiſten konnte. Als er aber ſah, daß der Independent ſich auf dem Ruͤcken waͤlzte, den Genfer Mantel des Geiſtlichen in der Hand, da ſtuͤrzte er hervor, rief, den Uebermuth
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