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welches einſt Euch und Dame Iſabellen Schutz und Zu⸗ flucht gewaͤhrte. Um ihretwillen verlaßt mich nicht!—“
Ihr Ruf war zwar ſchwach, wie der einer Sterbenden, aber unwiderſtehlich; und mit einem unausſprechlich bit⸗ teren Gefuͤhle im Geiſte Abſchied nehmend von all den ſchoͤnen Hoſſnungen, die ihn an dieſem blutigen Tage be⸗ gleitet hatten, und deren Erfuͤllung gerade in dieſem Au⸗ genblicke ſich zu naͤhern ſchien, leitete Quentin, wie ein widerſtrebender Geiſt, der einem Zauber gehorcht, dem er nicht zu widerſtehen vermag, Gertruden zu Pavillons Hauſe, und kam hier eben zu rechter Zeit an, um dieſes, ſo wie den Syndicus ſelbſt, gegen die Wuth der ausſchwei⸗ fenden Soldaten zu ſchuͤtzen.
Unterdeſſen zog der Koͤnig und der Herzog von Bur⸗ gund zu Pferde in die Stadt, und zwar durch eine der Breſchen. Sie waren Beide vollſtaͤndig gewappnet; allein der letztere, mit Blut bedeckt von der Feder bis zum Sporn, trieb ſein Roß wuͤthend nach der Breſche hinauf, welche Ludwig mit dem gemeſſenen Schritte eines Man⸗ nes beſtieg, der eine Prozeſſion anfuͤhrt. Sie ließen Be⸗ fehle ergehen, mit der Pluͤnderung der Stadt, welche ſchon begonnen hatte, inne zu halten, und die zerſireuten Truppen zu ſammeln. Die Fuͤrſten ſelbſt begaben ſich nach der Hauptkirche, ſowohl um die vornehmern Ein⸗ wohner zu ſchüͤtzen, welche hier ihre Zuftucht geſucht hat⸗ ten, als auch um nach Anhoͤrung der hohen Meſſe eine Art von Kriegsrath zu halten.*½ 4
Beſchaͤftigt, wie andere Offiziere ſeines Ranges, die unter ſeinen Befehlen ſtehenden Truppen zu ſammeln,
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