Teil eines Werkes 
12. Band, Quentin Durward : 3. Theil (1824)
Entstehung
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unthaͤtige Zuſchauer blieben; denn der Benarbte aͤußerte nur bruͤllend ſeine Freude uͤber den ſchoͤnen Kampf, indem er hinzufuͤgte: er wuͤrde ſeinen Neſſen aun ihn wagen, und waͤre er auch ein Kerl wie Wallace.

Sein Zutrauen blieb auch nicht ungerechtfertigt; denn ob auch gleich die Streiche des verzweifelten Raͤubers wie die Schlaͤge des Hammers auf den Ambos fielen, machten doch die ſchnellen Bewegungen und die geſchickte Fuͤhrung des Schwerdtes es dem jungen Bogenſchuͤtzen moͤglich, ihe⸗ nen zu entgehen und ſie mit der Spitze ſeiner minder ge⸗ raͤuſchvollen, wenn auch toͤdtlicheren Waſſe zu vergelten, und dieß that er ſo oft und ſo wirkſam, daß die ungeheure Staͤrke ſeines Gegners ſchon zu ermatten begann, indeß der Boden, auf dem er ſtand, mit einer Blutkruſte bedeckt ward. Allein an Muth und Zorn immer derſelbe, focht er mit eben ſo viel Geiſteskraft wie zuvor, und Quentins Sieg ſchien zweifelhaft und entfernt, als eine weibliche Stimme hinter ihm ſeinen Namen nannte, mit dem Rufe: Huͤlfe! Huͤlfe! um der heiligen Jungfrau willen!

Er wandte ſich um, und mit einem einzigen Blicke er⸗ kannte er Gertrude Pavillon, welche mit von den Schul⸗ tern geriſſenem Mantel von einem franzoͤſiſchen Soldaten fortgeſchleppt wurde. Dieß war einer von denen, welche in die nahe Kapelle gebrochen waren, und der erſchrocke⸗ nen Frauen, die hier eine Zuſucht ſuchten, ſich als einer guten Beute bemaͤchtigt hatten.

Wartet einen Augenblick auf mich! rief Quentin dem Wilhelm von der Mark zu und ſprang fort, um ſeine