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Sein Lieutenant gehorchte ihm, und mit den meiſten der wenigen Lanzenknechte, welche am Leben blieben, ſtuͤrzte er ſich nach dem aͤußerſten Ende der Straße, mit dem Vorſatze, die Burgunder anzugreifen, welche eben vorruͤckten, und ſich ſo einen Weg zu bahnen. Ohngefaͤhr ſechs der beſten Leute Wilhelms von der Mark blieben bel ihm, mit ihrem Herrn zu fallen, und boten den Bogen⸗ ſchuͤtzen die Spitze, welche nicht viel mehr an Zahl waren. —„Sanglier! Sanglier! Holla! Ihr ſchottiſchen Edel⸗ leute!“ rief er, ſeine Keule ſchwingend,„wem geluͤſtet's, eine Grafenkrone zu gewinnen? wer fuͤhrt den Hieb auf des Ebers Haupt? Ihr, junger Mann, ſcheint eine große Luſt dazu zu haben; allein Ihr muͤßt ſie erſt gewinnen, ehe Ihr ſie tragen koͤnnt!—“
Quentin hoͤrte dieſe Worte nur unvollkommen, da ſie zum Theil in dem hohlen Heline verklangen; allein die Bewegung konnte nicht mißverſtanden werden, und er hatte nur Zeit, ſeinen Onkel und ſeine Kameraden zu bit⸗ ten, zuruͤckzutreten, da ſprang auch ſchon Wilhelm von der Mark wie ein Tiger auf ihn los, mit der Keule einen Streich nach ihm fuͤhrend, ſo daß er Hand und Fuß zu⸗ gleich in Bewegung ſetzte, um ſeinem Streich die volle Kraft des Niederfalles zu ſichern; allein, leicht zu Fuß und ſcharf von Blick, ſprang Quentin zur Seite, und ent⸗ ging ſo gluͤcklich dem Streiche, der, wenn er ihn in voller Staͤrke getroſſen haͤtte, ihn zuverlaͤſſig getoͤdtet haben wuͤrde.
Sie waren nun dicht an einander, wie„e Wolf und der Wolfshund, indeß ihre Kameraden auf jeder Seite


