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ſprang an der Breſche vom Pferde, und indem er das edle Thier, ein Geſchenk des Herzogs von Orleans, ledig durch das Getuͤmmel laufen ließ, ſtieg er die Truͤmmer hinauf, um ſich im Schwerdtkampfe mit dem wilden Eber der Ardennen zu meſſen. Der letztere, gleich als haͤtte er des Gegners Abſicht errathen, wandte ſich mit erhobenem Streitkolben gegen Durward, und eben waren ſie auf dem Punkte, zuſammenzutreſſen, als ein furchtbares Geſchrei von Sieg, Tumult und V Verzweiflung ankuͤndigte, daß die Belagerer auf einem andern Punkte in die Stadt ein⸗ drangen, und zwar im Ruͤcken derer, welche die Breſche vertheidigten. Durch Stimme und Horn die verzweifelten Gefaͤhrten ſeines verzweifelten Schickſals um ſich ſam⸗ melnd, verließ Wilhelm von der Mark bei dieſen ſchrek⸗ kenden Toͤnen die Breſche, und verſuchte ſeinen Ruͤckzug gegen einen Theil der Stadt zu bewerkſtelligen, aus dem er leicht auf die andere Seite der Maas entkommen moͤchte. Seine unmittelbaren Begleiter bildeten eine dichte Maſſe wohl diſciplinirter Streiter, die, da ſie nie Quartier gegeben hatte, auch jetzt entſchloſſen waren, um keines zu bitten, und die in dieſer Stunde der Verzweif⸗ lung ſich in ſolcher Ordnung fortbewegten, daß ihre Fronte die ganze Breite der Straße einnahm, durch welche ſie ſich langſam zuruͤckzogen, indem ſie von Zeit zu Zeit den Ver⸗ folgern die Spitze boten, von denen manche eine ſicherere Beſchaͤftigung ſuchten, indem ſie, um zu pluͤndern, in die Haͤuſer brachen. Es iſt daher ſehr wahrſcheinlich, daß Wilhelm von der Mark gluͤcklich entkommen ſeyn wuͤrde, da ihn ſeine Verkleidung vor denen verbarg, welche ſich's vorgenommen hatten, Ehre und Groͤße mit ſeinem Kopfe


