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8 Verfolgenden, welche ſaͤmmtlich nach den Stadtmauern zu
ſtroͤmten und endlich in die große unvertheidigte Breſche gedraͤngt wurden, wodurch die Luͤtticher den Anefan ge⸗ macht hatten.
Quentin machte faſt übermenſchliche Anſtrengungen, um den beſondern Gegenſtand ſeines Strebens zu errei⸗ chen, der ihm ſiets im Geſichte blieb und durch Stimme und Beiſpiel die Schlacht zu erneuern ſuchte, tapfer un⸗ terſtuͤtzt durch eine auserleſene Anzahl von Lanzenknechten. Der Benarbte und mehrere ſeiner Kameraden hielten ſi ſich zu Quentin, nicht wenig verwundert uͤber die außeror⸗ dentliche Tapferkeit, die von einem ſo jungen Krieger ent⸗ wickelt wurde. Auf der Kante der Breſche ſelbſt gelang es dem von der Mark,— denn er war es ſelbſt,— einen augenblicklichen Stillſtand hervorzubringen und einige der Vorderſten von den Nachſetzenden zuruͤck zu treiben. Er hielt in der Hand einen eiſernen Streitkolben, vor dem Alles zu Grunde zu gehen ſchien, und war ſo mit Blut bedeckt, daß man kaum noch das Wappen auf dem Schilde unterſcheiden konnte, welches D Dunois ſo in Wuth geſetzt
atte.
Quentin fand nicht viel Schwierigkeit, den Gegner zuin Zweikampfe zu bringen, denn die gebietende Stel⸗ lung, worein er ſich geſetzt hatte, und der Gebrauch, den er von ſeinem furchtbaren Streitkolben machte, veranlaßte mehrere der Stuͤrmenden ‚ſich ſicherere Angriſſspunkte zu ſuchen, als der war, wo ſich ein ſo verzweifelter Verthei⸗ diger zeigte. Allein Quentin, der die Wichtigkeit des Sieges uͤber ſeinen furchtbaren Gegner beſſer kannte,


