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Laßt die Strahlen der aufgehenden Sonne durch die Ba⸗ taillone jener Luͤtticher und Ardenner Schweine ſcheinen, jener Nachaͤſſer unſerer alten Waſſenkleidung.“
Die Waſſenleute antworteten mit dem lauten Rufe: „Dunois! Dunois! lang' lebe der kuͤhne Baſtard! Orleans zur Huͤlfe!“— Und mit dem Fuͤhrer in ihrer Mitte ſprengten ſie in vollem Roſſeslauf zum Angriſſ. Sie tra⸗ fen auf keinen furchtſamen Feind. Das große Corps, auf welches ſie den Angriff machten, beſtand, einige berittene Offiziere ausgenommen, ganz aus Fußvolk, welches, den Schaft der Lanzen gegen den Fuß geſtemmt, die vorderſte Reihe knieend, die zweite ſich buͤckend, und die hinterſte ihre Speere uͤber die Haͤupter der vordern haltend, dem reißenden Angriſſe der Waſſenleute einen Widerſtand ent⸗ gegenſetzten, wie der Igel ſeinem Feinde. Wenige nur waren im Stande, ſich durch dieſe Eiſenmauer Bahn zu machen, aber unter dieſen Wenigen befand ſich Dunois, der ſeinem Pferde die Sporen gab, ſo daß es einen Satz von faſt zwoͤlf Fuß machte, und ſo in die Mitte dieſes Phalanx einbrach und auf den Gegenſtand ſeines Haſſes losging. Wie groß aber war ſein Erſtaunen, Quentin Durward ſtets an ſeiner Seite und mit ihm in gleicher Linie fechtend zu ſehen. Jugend, verzweifelter Muth und der Entſchluß, zu ſiegen oder zu ſterben, hatten ihn immer bei dem beſten Ritter Europens, denn fuͤr ſolchen erkannte man Dunois und zwar mit vollem Rechte zu jener Zeit, Bruſt an Bruſt gehalten. 1 4
Ihre Speere waren bald zerbrochen, allein die Lanzen⸗ kuechte vermochten den Hieben ihrer langen gewichtigen


