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Corps von ohngefaͤhr Zweihundert franzoͤſiſchen Edelleu⸗ ten, außer den Knappen und dem groͤßten Theile der Bo⸗ genſchuͤtzen aufbrachen, quer uͤbers Feld zogen, uͤber die Verwundeten hinweg, bis ſie die Flanke des großen Luͤt⸗ tichſchen Corps erreichten, durch welches die rechte der Bur⸗ gunder ſo heftig angefallen worden war. Das wachſende Tageslicht zeigte, daß der Feind noch immer aus der Stadt vordrang, entweder in der Abſicht die Schlacht auf dieſem Punkte fortzuſetzen, oder die Streitkraͤfte, welche bereits in Thaͤtigkeit waren, gluͤcklich herauszuziehen.
„Beim Himmel!“ ſagte der alte Crawford zum Du⸗ nois,„wenn ich nicht gewiß wuͤßte, daß Du es biſt, der mir zur Seite reitet, ſo moͤchte ich behaupten, ich ſaͤhe Dich dort unter den Banditen und Buͤrgern, ſie mit dem Streit⸗ kolben anfuͤhrend und ordnend,— biſt Du wirklich der dort druͤben, ſo biſt Du bloß dicker als gewoͤhnlich. Weißt Du denn gewiß, daß jener bewaſſnete Fuͤhrer nicht Dein Doppelgaͤnger iſt, wie die Flamaͤnder ſagen?“
„Mein Doppelgaͤnger?“ ſagte Dunois,„ich weiß nicht was Du meinſt.— Jener Kerl iſt ein Schurke, der mein Wappen auf Helm und Schilde fuͤhrt, und den ich fuͤr ſeine Frechheit ſogleich zuͤchtigen werde.“
„Im Namen Alles deſſen was Edel iſt, laßt mir die Rache,“ ſagte Quentin.
„Dir, junger Mann?“ ſagte Dunois,„eine beſchei⸗ dene Bitte! Nein! ſolche Dinge erlauben keine Stellver⸗ tretung.“ Dann drehte er ſich im Sattel um, und rief denen, die ihn umgaben, mit lauter Stimme zu:„Edel⸗ leute Frankreichs! bildet eure Linie! Legt eure Lanzen ein!


