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Mittelpunkte unterhielten die franzoſiſchen Truppen, ob⸗ gleich durch eine ungeheure Uebermacht gedraͤngt, ein dich⸗ tes und fortwaͤhrendes Feuer, ſo daß das kleine Luſthaus durch die immer aufblitzenden Schuͤſſe einen Schein um ſich verbreitete, als wenn es von einer flammenden Maͤr⸗ tyrerkrone umgeben geweſen waͤre. Auf dem linken Fluͤ⸗ gel ſchwankte die Schlacht mit ungewiſſem Erfolge bald vor⸗ bald ruͤckwaͤrts, ſo wie entweder neue Verſtaͤrkungen aus der Stadt hervordrangen, oder von dem Nachtrabe des burgundiſchen Heeres ins Treſſen gefuͤhrt wurden. Drei Stunden lang dauerte ſo mit gleicher Wuth der Kampf, bis endlich der Tag aubrach, der den Belagerern ſo erwuͤnſcht war. Der Feind ſchien um dieſe Zeit in ſei⸗ nen Anſtrengungen auf dem rechten Fluͤgel und im Cen⸗ trum nachzulaſſen, und man höͤrte verſchiedene Kanonen⸗ ſalven von dem Luſthauſe her.
„Geh!“ ſagte der Koͤnig zum Benarbten und Quentin in dem Augenblicke, wo er dieſen Ton vernahm,—„ſie haben die Falconets und Feldſchlangen aufgepflanzt! Das Luſthaus iſt gerettet, geſegnet ſey die heilige Jungfrau. Sage dem Dunois, er ſoll auf dieſem Wege heranruͤcken, aber naͤher der Stadt mit all' unſern Waſſenleuten, aus⸗ genommen was er zur Vertheidigung des Luſthauſes fuͤr noͤthig haͤlt, und dann ſoll er zwiſchen dieſe dickkoͤpfigen Luͤtticher auf der rechten Seite und die Stadt ſich werfen, denn von ihr werden ſie mit neuer Mannſchaft verſehen.
Onkel und Neſſe ſprengten fort zu Dunois und Craw⸗ ford, die, des Vertheidigungskrieges muͤde, dem Befehle freudig Folge leiſteten, und an der Spitze eines tapfein


