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Herzog, ſchaͤumend vor Wuth, ſeinen Lehnsherrn, und Alles zu ihm Gehoͤrende verwuͤnſchend, laut befahl, mit Bogen und Geſchuͤtz auf alles was franzöſiſch ſey, ſchwarz oder weiß,— er ſpielte hier auf die Schaͤrpen an, womit ſich Ludwigs Soldaten bezeichnet hatten,— zu ſchießen.
Die Ankunft des Koͤnigs, der bloß von dem Benarbten und Quentin begleitet war, und von noch einem halben Dutzend Bogenſchuͤtzen, ſtellte das Vertrauen wieder her. Hymbercourt, Erevecoeur, und andere burgundiſche An⸗ fuͤhrer, deren Namen damals der Stolz und das Schrecken der Krieger waren, eilten bereitwillig zum Kampfe, und indeß einige ſich beeilten, mehr entfernte Truppen heran⸗ zuziehen, bis zu welchen der paniſche Schrecken noch nicht gedrungen war, warfen ſich andere ſelbſt in das Getuͤm⸗ inel, belebren die Mannszucht von neuem, und ſtellten, in⸗ deß der Herzog im Vordertreſſen wie ein gewoͤhnlicher Waffenmann arbeitete, ihre Leute in Ordnung, indem ſie die Angreifenden durch den Gebrauch ihres Geſchuͤtzes ent⸗ muthigten. Ludwigs Benehmen war dagegen das, eines ruhigen, gefaßten, ſcharfſichtigen Anfuͤhrers, der die Ge⸗ fahr weder aufſuchte noch vermied, ſondern ſo viel Selbſt⸗ beherrſchung und Scharfblick verrieth, daß die burgundi⸗ ſchen Anfuͤhrer gern den von ihm ertheilten Befehlen ge⸗ horchten.
Die Scene war nun im hoöchſten Grade belebt und furchtbar geworden. Auf der linken Seite war die Vor⸗ ſtadt, nach einem heftigen Kampfe in Brand geſteckt wor⸗ den, und eine furchtbare Feuersbrunſt hinderte nicht, daß man ſich noch um die brennenden Ruinen ſtritt. Im


