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herrn und Ritter, denn die Ritterſchaft des Hennegau war beruͤhmt unter den Edlen Europens;— in weiterer Ferne ſah man die rieſenhaften Thuͤrme mehrerer hohen Dom⸗ kirchen. 1
Doch alle dieſe mannichfaltigen Naturſchönheiten, ſo ſehr ſie auch von den oͤden Wildniſſen ſeines Vaterlandes verſchieden waren, hemmten nicht Quentins Kummer. Er hatte ſein Herz zuruͤckgelaſſen, als er Charleroi ver ließ; und ſein einziger Gedanke auf der ferneren Reiſe war der, daß jeder Schritt ihn weiter von Iſabellen ente fernte. Er ſtrengte ſeine Einbildungskraft an, ſich jedes Wort, das ſie geſprochen,— jeden Blick, den ſie ihm zu⸗ geworfen, noch einmal ins Gedaͤchtniß zuruͤck zu rufen, und wie dieß ſich haͤufig in ſolchen Faͤllen zutraͤgt, der durch die Erinnerung dieſer Einzelnheiten auf ſeine Ein⸗ bildungskraft hervorgebrachte Eindruck, war ſtaͤrker„ als der, den die Wirklichkeit ſelbſt erregt hatte.
Als endlich die kalte Mitternachtsſtunde voruͤber war, begannen die ungemeinen Beſchwerlichkeiten, die Quentin an den beiden vorhergehenden Tagen ausgeſtanden hatte, eine Wirkung auf ihn zu machen, welche ſeine Gewoͤhnung an Leibesuͤbungen jeder Art, ſein regſamer, thaͤtiger Cha⸗ rakter und die peinlichen, ſeine Seele füllenden Betrach⸗ tungen, ihm bis dahin fremd gemacht hatten. Seine durch uͤbermaͤßige Anſtrengung erſchoͤpften und gleichſam ver⸗ nichteten Sinne, verloren ſo ſehr ihre Einwirkung auf ſeinen Ideengang, daß die Erſcheinungen ſeiner Einbil⸗ dungskraft Alles was ihm die abgeſtumpften Organe des Geſichts und Gehoͤrs aufdrangen, umwandelten; ſo daß
Durward nur durch die Anſtrengungen, die er im Gefuͤhl


