Teil eines Werkes 
12. Band, Quentin Durward : 3. Theil (1824)
Entstehung
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Grad der Vertraulichkeik, den ſie ihrem jungen Begleiter verſtattet haͤtten, und andere verfaͤngliche Dinge mehr⸗ vorzulegen, daß Quentin, voll Schaam und Unwillen, kaum im Stande war, ſeinen Unwillen vor dem ſcharf⸗ ſichtigen Krieger und Hofmann zu verbergen, der ploͤtzlich das Verlangen an den Tag legte, ihn von ſich zu entfer⸗ nen.Nun, ich ſehe ſchen, daß meine Vermuthung rich⸗ tig iſt, wenigſtens an einer Seite; ich hoffe, daß ich an der anderen mehr geſunde Vernunft finden werde. Hoͤrt, Herr Knappe, ſpornt Euer Pferd und bildet den Vortrab, denn ich habe mit Fraͤulein Iſabellen etwas zu reden; ich glaube, jetzt ſo viel von Euch erfahren zu haben, daß ich über jene traurigen Vorgaͤnge mit ihr reden kann ohne ihr Zartgefuͤhl zu verletzen, wenn ich gleich das Eurige etwas verwundete; aber halt, junger Herr! noch ein Wort mit Euch. Ihr habt, wie ich mir einbilde, eine gluͤckliche Reiſe durch das Feenland gemacht, voll von hel⸗ denmuͤthigen Abenteuern, hochfliegenden Hoſſnungen und romanhaften Täuſchungen, entlehnt aus den Liedern der Minneſaͤnger, ſo wie ſie in den Gaͤrten der Fee Morgana ertonen. Vergeßt das Alles, junger Soldat, ſetzte er, ihn auf die Schulter klopfend, hinzu;gedenkt jener Da⸗ me nur, als der erlauchten Graͤfinn von Croye, vergeßt in ihr das irrende, auf Abenteuer ausziehende Daͤmchen: und ihre Freunde, fuͤr einen unter ihnen kann ich buͤrgen, werden ſich ihrerſeits nur der Dienſte erinnern die Ihr ihr geleiſtet habt, und den uͤbermaͤßigen Lohn ver⸗ geſſen, den Ihr dafuͤr zu verlangen Euch verwegner Weiſe vorgeſetzt habt.

Voll Verdruß, daß er unfaͤhig geweſen war, vor Ere⸗