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er ſich einer Sache erinnere, die ſeinem Gedaͤchtniß ent⸗ fallen ſey: was aus der Graͤfinn Hameline geworden ſey, und warum ſie ihre Verwandtinn nicht begleite?„Nicht, als ob ich ihre Abweſenheit als einen Verluſt fuͤr Iſabel⸗ len betrachte,“ ſetzte er mit verachtungsvollem Tone hin⸗ zu;„denn, obwohl ſie ihre Verwandtinn war, und es im Ganzen gut mit ihr meinte, ſo gab es doch ſelbſt am Hofe von Cocagne nie eine ſolche Thorinn; und ich bin uͤber⸗ zeugt, daß ihre Nichte, die ich jederzeit als ein ſittſames, ordnungsliebendes junges Frauenzimmer gekannt habe, zu der abgeſchmackten Thorheit, von Burgund nach Flan⸗ dern zu fliehen, einzig durch jene romanhafte, thörichte alte Eheſtifterinn und Heirathsjaͤgerinn verleitet iſt.“
Welche Reden fuͤr die Ohren eines mit romantiſcher Schwaͤrmerei Liebenden!— Ueberdieß mubte er ſie in ei⸗ nem Augenblick hören, wo es laͤcherlich geweſen ſeyn wuͤrde, das Unmoͤgliche zu verſuchen; naͤmlich den Gra⸗ fen durch Gewalt der Waſſen zu uͤberzeugen, wie großes Unrecht er Iſabellen,— eben ſo unerreicht an Verſtand, als an Schoͤnheit,— wiederfahren laſſe, wenn er ſie„ein
ſittſames, ordnungsliebendes junges Frauenzimmer“ nen⸗
ne;— Eigenſchaften, die man ſchicklicherweiſe nur einer von der Sonne verbraunten Bauerdirne beilegt, n
die Zugochſen treibt, waͤhrend ihr Vater den Pflug füͤhrt. 3
Und dann, wie konnte er es wagen, vorauszuſetzen, daß
ſie ſich von einer romanhaften alten Tante habe lenken
laſſen!— Eine Schmaͤhung, die er dem Verlaͤumder gern
mit dem Schwerdt eingetrieben haͤtte. Doch die ofſnen,
wenn gleich ernſten Geſichtszuͤge des Grafen Crevecoeur,
— die Verachtung, die er gegen die Gefuͤhle hegte, welche D. III. 2


