Teil eines Werkes 
12. Band, Quentin Durward : 3. Theil (1824)
Entstehung
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11 beſten ſagen koͤnnen, ob ich ihr einige Dienſte geleiſtet ha⸗ be, und auf ſie berufe ich mich in dieſer Hinſicht. Ueber meine Antworten moͤgt Ihr ſelbſt urtheilen, wenn Ihr mich befragt. 4

Ey, ſtolz genug geſprochen! erwiederte der Graf halblaut,und ungefaͤhr ſo, wie einer, der ein Unterpfand der Gunſt einer Dame am Hut traͤgt und glaubt, er muͤſſe einen hohen Ton annehmen, um den koſtlren Re⸗ ſten von Seide und Flittergold Ehre zu machen. Nun wohl, Herr Knappe, ich hoſſe, es wird Eurer Wuͤrde kei⸗ nen Eintrag thun, wenn Ihr mir die Frage beantwortet, wie lange Ihr der Begleiter des Fraͤuleins Iſabelle von Croye geweſen ſeyd?

Graf Crevecoeur, wenn ich Fragen beantworte, die mir in einem halb beleidigenden Tone vorgelegt werden, ſo geſchieht es blos deswegen, damit aus meinem Still⸗ ſchweigen nicht etwa Schluͤſſe gezogen werden moͤgen, die fuͤr eine Dame, der wir beide Gerechtigkeit wiederfahren zu laſſen ſchuldig ſind, ehrenruͤhrig ſeyn koͤnnten. Ich habe Fraͤulein Iſabellen escortirt, ſeit ſie Frankreich ver⸗ ließ, um ſich nach Flandern zuruͤck zu ziehen.

Ja, ja, das heißt, ſeit ſie von Pleſſis les Tours ent⸗ floh. Ihr, ein Bogenſchuͤtz von der ſchottiſchen Garde, begleitetet ſie folglich auf ausdruͤcklichen Befehl Koͤnig Ludwigs?

So wenig Verbindlichkeit auch Quentin gegen den Koͤ⸗ nig von Frankreich zu haben glaubte, der bei ſeinem An⸗ ſchlage zu einem Ueberfall der Graͤfinn Iſabelle, durch Wilhelm von der Mark, wahrſcheinlich darauf gerechnet hatte, der junge Schotte werde in ihrer Vertheidigung das