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weiſer, und eine Perlenſchnur unter ihrem Schleier her⸗ vorziehend, ſetzte ſie hinzu:„bittet ſie, dieß zum Anden⸗ ken ihrer ungluͤcklichen Freundinn zu tragen.“ Der ehrliche Glover nahm das Halsband, und kuͤßte mit linkiſcher Geberde aber mit aufrichtigen Geſinnungen die ſchoͤne Hand, die mit ſo vielem Zartgefuͤhle ⸗Mittel fand, ihn fuͤr ſeine Bemuͤhungen und Gefahren zu belohnen.
„Hm! Zeichen und Freundſchaftspfaͤnder!“ rief der Graf,„habt Ihr noch mehr zu beſtellen, ſchoͤne Couſine, es iſt Zeit, daß wir uns auf den Weg machen.“
„Es bleibt mir nur noch uͤbrig,“ begann die Graͤfinn,
mit einiger Anſtrengung zum reden:„Euch zu bitten,
daß Ihr dieſem— dieſem jungen Edelmanne hold ſeyn wollet.“
„Hm!“ hob Eoevergeur mit einem eben ſo forſchenden Blick auf Quentin an, als er vorhin auf Glover geworfen hatte, doch ſchien das Ergebniß minder befriedigend zu ſeyn; denn er ahmte, wenn gleich auf keine beleidigende Weiſe, die Verlegenheit der Graͤfinn nach,„nun das iſt eine Klinge von einem anderen Metalle, und darf ich fra⸗ gen, Couſine, warum bedarf dieſer, und gerade dirſer junge Mann Eurer Fuͤrbitte?“
„Er hat mir Leben und Ehre gerettet,“ ſprach die Graͤfinn, vor Scham und Unwillen erroͤthend.
Auch dem Schotten trieb der Zorn das Blut ins Ge⸗ ſicht, aber die Klugheit gebot ihm, demſelben nicht freien Lauf zu laſſen, um nicht das Uebel noch aͤrger zu machen.
„Leben und Ehre?“ fiel Crevecoeur ein;„nun mich duͤnkt, Couſine, es waͤre eben ſo gut geweſen, Ihr haͤttet Euich nicht in den Fall geſetzt, dieſem noch ſehr jungen


