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ſpann ſich zwiſchen den an Kräften und Grimm gleichen
Gegnern ein furchtbarer Kampf, indem bald der Eine,
bald der Andere unterlag. Allein Beide wurden oft durch das ſchwarze Ungethüm einer Phoka verjagt, die zwi⸗ ſchen den Felſen im Fluß auftauchte und ſich gegen ſie hinwälzte.
Trotz der gefährlichen, ja verzweiflungsvollen Lage, in welcher ſich William befand, ſpannte ihn doch der eigen⸗ thümlich ſchauerliche Anblick dieſes tauſendfältig bewegten Naturlebens auf eine ſolche Weiſe, daß er, auf Augen⸗ blicke wenigſtens, ſeinen Zuſtand darüber vergaß. So weit ihm Perez von den Erſcheinungen und dem Verkehr der Thierwelt in dieſen Gegenden erzählt, ſo viel er darüber geleſen hatte, ſo übertraf dieſe Wirklichkeit, doch noch jede Vorſtellung. Doch um ſo grauenhafter fühlte ſich die Ein— ſamkeit der menſchlichen Bruſt in dieſem chaotiſchen Gewim⸗ mel lebendiger, aber unbeſeelter Geſtalten; das Alleinſein des Geiſtes ſtand zu dieſer überfüllten Welt lebender Körper im ſchroffſten Gegenſatz und mußte daher doppelt ſchauerlich werden. Es war ein Aufenthalt unter ſcheußlichen Geſpen⸗ ſtern und Kobolden, die das Leben der menſchlichen Natur in der äußerſten Verzerrung nachzuahmen und mit gräßli⸗ chem Hohn zu verſpotten ſchienen. Bald hatte ſich daher der Reiz der Neuheit der dieſem Schauſpiele inwohnte, verloren und es blieb nur ſein ſchaurig widerwärtiger Ein⸗ druck zurück, der ſich in der monotonen Wiederholung aller Erſcheinungen noch ſteigerte. So verſank denn auch Wil⸗ liam wieder in ſein düſteres, melancholiſches Sinnen, in jene tiefe Niedergeſchlagenheit, die unter ſolchen Umſtänden ſelbſt den ſtärkſten Geiſt entmannt.
Plötzlich riß ihn ein dumpfes Gebrüll aus ſeiner Ver⸗ ſunkenheit empor, der Ton kam ganz aus der Nähe, dicht
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