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wilden Geflügels, faſt faulig geworden. Nur die Flaſche mit Arrak hatte ſich unverdorben erhalten und wurde jetzt zu einem unſchätzbaren Mittel der Stärkung für Wil⸗ liam; er warf jedoch auch die Speiſen nicht leichtſinnig weg, ſondern genoß einige Biſſen davon und hob das Uebrige ſorgfältig auf.
Seine erſte Sorge war jetzt, ſich einen bequemeren Sitz aufzuſuchen, denn in den Hamac konnte er unmöglich zu⸗ rück. Zum Glück fand er noch einen trocken gebliebenen Raum, nahe an den erſten Zweigen, welche der Stamm trieb, indem ſich hier zwei Aeſte von der Stärke eines Mannes ſo abzweigten, daß ihr unteres Ende ein dichtes Dach bildete. Durch die genoſſene Speiſe und die mehr und mehr zurückkehrende Helle des Tages einigermaßen er⸗ muthigt, dachte William darauf, ſich auch ein Vertheidi⸗ gungsmittel, womit er einen Feind, wenn nicht beſiegen, doch wenigſtens verſcheuchen konnte, zu verſchaffen. Er hatte ein ziemlich großes Taſchenmeſſer bei ſich, mit wel⸗ chem er einen jungen Zweig abſchnitt, den er an dem einen Ende ſcharf zuſpitzte, am andern einen etwa eine halbe Fauſt ſtarken Kopf ſtehen ließ, ſo daß er die Waffe als Speer und als Keule zugleich gebrauchen konnte. Ueber dieſer Be⸗ ſchäftigung war einige Zeit vergangen und ſchon das war
ein großer Gewinn für ihn, denn in dem tödtenden Einer⸗
lei der Erwartung ſchlichen ihm die Stunden unerträglich langſam dahin. Dazu kam, daß draußen der Regen noch immer fortdauerte und die wehenden Schleier der Nebel den Baum ſo dicht umzogen, daß er nicht im Stande war, den äußerſten Rand der Zweige zu erkennen. Der naſſe Froſt ſchüttelte ihn unangenehm, es war ihm, als kehrten ſeine alten Fieberanfälle jetzt zurück; und wahrlich wäre es unter dieſen Umſtänden nicht zu verwundern geweſen. Um


