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witters die Unmöglichkeit klarer wurde, daß ſeine Freunde ihn aus ſeinem Felſengefängniß zu erlöſen vermöchten. All⸗ mälich fing auch die Näſſe an ihm beſchwerlich zu fallen, denn der Regen hatte ſich endlich auch durch die dichteſten Stellen des Laubgewölbes Bahn gemacht und ſchoß nun in gewaltigen Strömen herab. Bald war es kaum noch ein Unterſchied, ob William in ſeinem aufgeweichten, halb mit Waſſer gefüllten Hamac, oder in dem naſſen Bette des Stromes ſelbſt lag. Er zitterte vor Kälte wie im Fie⸗ berfroſt; ſeine Stimmung war nicht geeignet, dieſe körper⸗ liche Empfindung zu beſiegen. So hatte die Nacht eine endloſe Dauer für ihn und er ſehnte mit ſteigender Angſt den Morgen heran. Endlich begann es ein wenig zu däm⸗ mern, ſo daß er zwiſchen den Lauböffnungen des Baumes das Durchſchimmern der Luft, wenn auch nur noch unbe⸗ ſtimmt und unſicher, zu erkennen vermochte. In dieſem ſchauerlichen Halbdunkel, wo ihm alle Formen verſchwim⸗ mend und rieſig erſchienen, ſah er zwei leuchtende Punkte, die ſich hin und her bewegten. Bald erkannte er, daß es die blitzenden Augen irgend eines Thieres waren, welches auf einem der benachbarten Zweige ſaß. Er ſchreckte zu⸗ ſammen über dieſen grabesſtillen unheimlichen Nachbar, denn er wußte nicht, war es ein Vogel, vielleicht ein Geier, oder irgend ein anderes Raubthier, das mit der Gewandtheit des Katzengeſchlechts an dem glatten Stamm hinaufge⸗ klimmt war. Da rauſchte es plötzlich unter ihm und zu⸗ gleich hörte er das Aufbrüllen eines Tigers oder Jaguars, der durch den Strom geſchwommen war, ſich unten auf der Felsplatte ſchnaubend das naſſe Fell abſchüttelte und, bald brüllend, bald heulend, den Baum umkreiſte, auf welchem ſeine raubgierige Witterung ihn eine Beute ent⸗ decken ließ. William erſtarrte faſt in plötzlicher Lähmung


