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Getöſe des Donners und einzelnen gewaltigen Blitzen, die
auf Augenblicke Alles erhellten. Doch hatten ſich ſchwere, erſtickende Dünſte ſo dicht über der Waſſerfläche gelagert, daß man ſelbſt dann nicht mehr die Ufer wahrnahm, ſon⸗ dern nur in ein ziehendes, nebliges Gewoge hineinblickte, das, vom Blitz erleuchtet, einem über Feuer hinwegziehen⸗ den, glänzenden Rauch glich.
Allmälig fühlte William jetzt ſeine Ermüdung und ſtieg daher von ſeinem freien Sitze in die dunkle Laubwöl⸗ bung zurück, wo ſein Hamac hing. In dieſen ſtreckte er ſich nieder, bedeckte ſich mit ſeinem Mantel und ſah nun der Erquickung des Schlafes entgegen. Der Strom rauſchte unter ihm hin, der Donner murmelte bald ferner, bald näher; die Blätter in den Zweigen flüſterten, vom leichten Luftzuge bewegt. Durch dieſe eintönige Muſik eingewiegt, ſank er bald in Schlaf und vergaß ſo der Beſorgniſſe, die ſeine Lage ihm allerdings machen konnte, falls das Gewit⸗ ter anhielt.
Wie lange er geſchlafen haben mochte, wußte er nicht. Plötzlich aber ſchreckte er von einem furchtbaren Getöſe ge⸗ weckt empor und wollte, da er nicht ſogleich das Bewußt⸗ ſein ſeiner Lage hatte, raſch aufſpringen. Er ſtieß mit
dem Kopf gegen den ſtarken Aſt, an welchen das obere Ende des Hamacs geknüpft war, und taumelte mit einem ſchmerzlichen Zucken und, indem er die Hand gegen die ge⸗ troffene Stelle der Stirn legte, zurück. Durch dieſen ſchmerzenden Schlag war er indeſſen völlig aus ſeinem tie⸗ fen Schlafe geweckt und entſann ſich nun, wo er ſei. Das Getöſe, das ihn aus dem Schlaf geſchreckt hatte, war ein gewaltiger Donnerſchlag geweſen, der dicht über ſeinem Haupt krachte. Gleich darauf hörte er es ziſchen „und ſauſen um ſich her, als ob ſich ein Waſſerfall von
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