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würzige Kräuter; endlich nach zwei Stunden erreichte man ein dunkles, halbkreisförmiges Gebüſch, daſſelbe, welches man ſchon lange am fernen Horizont entdeckt hatte.
William war zwar nicht völlig erſchöpft, aber ſo durch⸗ glüht, daß ihm die Haut von dem Sonnenbrande geſprun⸗ gen war; während daher Perez mit den Zambos und an⸗ dern Begleitern die Maulthiere befeſtigten und die nöthigen Vorkehrungen zur Nachtlagerſtatt trafen, ging er von der innern Glut getrieben inſtinktartig dem dichtern Schatten des Gebüſches nach. Plötzlich entdeckte er, und wurde da⸗ bei wie von einem elektriſchen Freudenſchlage durchzuckt, hin⸗ ter dunklem Gebüſch einen kleinen Teich, deſſen Grund aus hellem Kies beſtand. Die reizendſten Marmorbäder des Orients hätten ihn nicht ſo locken können, wie der Anblick dieſes kühlen Weihers; mit wilder Haſt drängte er ſich durch die Gebüſche, warf die Kleider ab und tauchte ſich in die Wellen. Einige Augenblicke genoß er einer unbe⸗ ſchreiblichen Erquickung. Plötzlich aber fühlte er einen Schlag, der ihm von den Ferſen die Knie herauf über den Rücken durch alle Gelenke und Muskeln zuckte. Unwill⸗ kürlich that er einen lauten Schrei und taumelte zurück. Ein zweiter ſtärkerer Schlag traf ſein Knie, als ob eine matte Kugel dagegen ſchlüge. Er ruft laut um Hülfe, von dem Schauder unbekannter Schreckniſſe erfüllt will er flüch⸗ ten, doch die zuckenden Schläge wiederholen ſich und be⸗ täuben und lähmen ihn. Da fühlt er ſich wie von feuch⸗ ten Schlingen umſtrickt und wirklich ſieht er mit erſtarren⸗ dem Grauſen eine ſchwarzblaue Schlange ſich um ſeine Glieder winden.
Ein Entſetzen ergreift ihn bei dieſem Anblick, ſein Auge verdunkelt ſich, er glaubt ſich von einer Rieſenſchlange umringelt, von der er nur den Kopf und die oberen Theile


