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Studien wurde er jedoch durch ein Fieber, wie es in jenen Gegenden herrſcht und Fremde zumal befällt, unterbrochen, das ſeinen Körper gewaltig erſchütterte. Der getreue Perez verließ in dieſer Zeit ſein Lager nicht und wurde ſo ſein Lebensretter. Drei Monate waren nun vergangen, Wil⸗ liam's Kräfte hatten ſich wieder eingefunden, ſeine Vorbe⸗ reitungen waren geſchehen und ſo machte er ſich denn auf den Weg. Mit Perez und ſeinen beiden Zambos begab er ſich zuerſt nach einem Landhauſe, welches auf einem der Plateaux der Cordilleren reizend gelegen war und das er für einige Wochen gemiethet hatte, um ſeine Geſundheit in der reinen Bergluft völlig wieder herzuſtellen. Er würde vielleicht noch länger in dieſem ſchönen Aufenthalt zuge⸗ bracht haben, allein das Haus war für die heiße Jahres⸗ zeit von einer franzöſiſchen Familie gemiethet, der er wei⸗ chen mußte. Da ihm jede Berührung mit geflüchteten Franzoſen ſchmerzliche Erinnerungen erwecken mußte, be⸗ eilte er ſeine Abreiſe und verließ dieſen Aufenthalt wieder, einige Tage, bevor die neuen Bewohner eintrafen. Nach dem Reiſeplan, welchen Perez gemacht hatte, ſchifften ſie ſich nach Cumana ein, dort nahmen ſie noch einige zuver⸗ läſſige Leute und Führer an und traten dann mit einer Karawane von funfzehn Maulthieren den Weg über die Gebirge an, die ſie noch von den Llanos von Cumana trennten. Als ſie den einſamen Pfad über den Rücken dieſer Felſenkette zurückgelegt hatten und den Rand derſel⸗ ben an der andern Seite erreichten, lagen die unermeßlichen Sawanen vor ihnen, die durch ihre völlige Gleichförmigkeit und unbegrenzte Ausdehnung den Anblick einer traurig mo⸗ notonen Erhabenheit gewähren. Man befand ſich mitten in der heißen Jahreszeit. Alle Vegetation war erſtorben; kleine Aſchenhäufchen zeigten die Stelle an, wo vorher üp⸗


