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Züge fiel, trugen ſie faſt den Ausdruck des Wahnſinns. St. Val, der Zeuge des Einfluſſes geweſen war, welchen Elvira auf den Jüngling übte, gab ſeinen Blicken eine ah⸗ nungsvolle Deutung, in der er nicht zu irren ſchien. Sie beſtätigte ſich auch dadurch, daß zwiſchen ihm und Alonzo ohne Worte noch Thaten ein gegenſeitiges Gefühl des Haſ⸗ ſes feſte Wurzeln ſchlug, das ſich in St. Val nur deswe⸗ gen minder klar ausſprach, weil er gegen den gefangenen, armen Jüngling in zu mächtigem Uebergewicht ſtand.
Fünktes Capitel.
Don Pedro Vallardos beſaß in der Nähe von Pampe⸗ lona ein im Gebirge etwa eine Stunde abſeit von der Straße nach Vittoria romantiſch gelegenes Schloß. Dorthin hatte Mer 8 auf das gegebene Wort, die Waffen nicht auf's neue zu ergreifen, mit ſeiner edeln Tochter Elvira zurückgezogen. Er war ein faſt ſiebenzigjähriger Greis, allein noch körper⸗ lich rüſtig und ſtand im höchſten Anſehen in der Umgegendd. Sein Beiſpiel vorzüglich hatte die Spanier in Waffen ge⸗ rufen; ſo lange er ruhig auf ſeinem Schloß blieb, durfte man hoffen, daß die Landleute der Gegend ſich ebenfalls friedlich verhalten würden. Dieſer Theil Spaniens war dem franzöſiſchen Heere wegen der Verbindung, die es ſtets mit Frankreich unterhalten mußte, ungemein wichtig. Er wurde daher ſtark mit Truppen beſetzt und außerdem hatten ſowol der Kaiſer, als der König Joſeph von Madrid aus befoh len, alle Mittel anzuwenden, um eine wohlwollende Stim⸗


