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Jetzt brach ſie in einen Strom von Thränen aus. Sie ergriff St. Val's Hand und hielt ſie mit heftigem Druck feſt in det ihrigenz nur mit Mühe ſprach ſie die abgebro⸗ chenen Worte:„und ich— wollte Sie— tödten laſſen!“ Dann wandte ſie ſich raſch zur Seite, warf ſich einem fin⸗ ſterblickenden Greiſe ans Herz und def.„O Vater, Dein Leben iſt gerettet!“
Die Trommeln des Regiments wirbelten. Die Solda⸗ ten traten ins Gewehr. Das enge Thal war nicht der Ort, um ein Lager aufzuſchlagen;z auch mußte Pampelona erreicht werden.
Der Oberſt beſtimmte, um dem in der Begeiſterung durch die Krieger gefaßten großmüthigen Entſchluß Form und Sicherheit zu geben, daß die Gefangenen unter Be⸗ deckung bis Pampelona mitgeführt werden ſollten. Dort wollte er ſie entlaſſen, die kampffähigen Männer gegen das Verſprechen, die Waffen nicht wieder zu ergreifen. Elvira erhielt ihr Maulthier wieder, das, obgleich durch einen Schuß verwundet, doch noch brauchbar war. Ein anderes beſtieg St. Val, deſſen Wunde und Erſchöpfung dieſe Für⸗ ſorge für ihn nöthig machten. Er befehligte die Bedeckung der Gefangenen und blieb daher an Elvirens Seite. Dieſe ritt inmitten der Ihrigen, die traurig, mit düſterm Blick, ja Einige noch immer mit dem Ausdruck des Grimmes in den Zügen, den mühſamen Gebirgspfad wandelten. Unter dieſen befanden ſich der alte Nunnez und der Jüngling Alonzo. Die Züge des Letztern drückten außer dem müh⸗ ſam gebändigten Zorn gegen die Feinde noch eine heftige, blitzartig in ihnen zuckende Leidenſchaft aus, die ſich beſon⸗ ders in ſeinen bald irr umherſchweifenden, bald ſtarr auf Elviren gehefteten Blicken ausſprach. Wenn der Schein
* Fackeln, welche die Führer trugen, leuchtend auf ſeine
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