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Dichter Pulverdampf hüllte ſie und St. Val ein; er konnte nicht ſehen, nicht athmen. Da fiel es aus der grauen Nacht mit niederdrückender Schwere wie ein Koloß auf ihn; er ſtürzte, von der Maſſe erdrückt, zu Boden und der ſchmetternde, dumpf dröhnende Fall raubte ihm völlig die Beſinnung.
Viertes Capitel.
„Gott ſei Dank, mein Capitain, daß Ihr endlich die Augen wieder aufſchlägt!“ rief Verginois und hielt dem wie aus einer andern Welt erwachenden und ſtaunend um ſich blickenden St. Val eine Flaſche mit Wein entgegen. „Trinkt, trinkt einen Schluck und Ihr werdet Eure Kräfte wiederhaben. Ich wußte es ja gleich, daß das nicht der Tod war, ſondern nur die Betäubung von dem Höllen⸗ ſchlage den Bergabſatz hinunter und das Maulthier über Euch hin!“
St. Val blickte umher. Er ſah ſich an einem Wacht⸗ feuer im Kreiſe ſeiner Kameraden. Verginois und ein Wund⸗ arzt waren um ihn beſchäftigt; ſein Oberſt trat freundlich auf ihn zu und redete ihn an:
„Nun, Capitain St. Val! Wie geht’s? Es freut mich, daß wir Sie nicht verlieren in dieſem heißen Gefecht! Parbleu! Die Navareſen ſind Leute von Stahl und Eiſen! Was ließe ſich mit denen nicht anfangen! Den Mond
wollte ich erobern mit ſolchen Teufeln! Kaum zwanzig


