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bereitwillig zu finden.„Doch,“ ſetzte er ſcheu hinzu,„wer⸗ det Ihr mir folgen wollen, weiſe Gytana, da ich nahe an einer Stadt wohne, die die Engländer beſetzt halten? Und man weiß doch, daß Ihr des Meſſire La Hire's Leuten gute
Dienſte leiſtet.“— Die Alte erwiderte nichts darauf, ſon⸗
dern nahm ihren Stab zur Hand und ſprach:„Komm!“— Sie gingen. Es wurde dunkel, ehe ſie die Wohnung Ra⸗ tinel's erreichten, doch war der Himmel ſternenhell. Die Gytana trat an Louiſon's Lager, betrachtete ſie lange und rach dann:„Arme Chipi! Arme Chipi!“—„Was wollt Ihr damit ſagen?“ fragte Ratinel und heftete ſeine Blicke bang auf die gefurchte Stirn der Alten.„Mein Freund,“ ſagte dieſe,„Chipi heißt ſo viel als ein Kind in der Sprache, wie wir ſie in den Bergen mit den Basken re⸗ den. Aber es wundert mich nicht, daß Du das nicht ver⸗ ſtehſt. Denn Du weißt doch, der Teufel ſelbſt iſt ſieben Jahre in Biscaya geweſen, aber hat die Sprache nicht ler⸗ nen können.— Arme Chipi! Es waͤre beſſer, ſie ſtürbe! Aber ſie wird nicht ſterben, Vater! Arme Chipi, ſie iſt recht unglücklich!“— Ratinel führte ſie jetzt zu Jacques' Bett. Als ſie ihn erblickte, ſchauderte ſie zurück und rief aus:„Du Rabe! Es! Es!(Nein! Nein!) Den heile ich nicht! Es bringt Unheil, einem Böſen Gutes zu thun! Er hat ein ſchlechtes Herz! Es! Es! Du Rabe!“
Natinel bat. Er bot ſeinen ganzen Beutel mit Silber⸗ ſtücken! Die Gytana blieb unerbittlich. Endlich ſagte ſie: „Gut, Du bitteſt mich um Dein Unheil! Ich will Dir willfahren! Aber höre, was ich von Dir fordere. Du mußt der heiligen Sache der Armagnacs, der Du im Her⸗ zen längſt zugethan biſt, dienen. Jedesmal, wo die Eng⸗
länder Chateau Thierry verlaſſen, mußt Du die Truppen
an der Loire davon benachrichtigen, daß dieſelben nicht un⸗


