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wegenen That.„Sie halten gut!“ rief er von einem Stein herab, auf den er geſprungen war;„ſie halten gut! Erſt müſſen ſie unter dem Winde der Felſenkette ſein, dann laſ⸗ ſen ſie ſich von dem Rückſtoß in die Flut jagen und kön⸗ nen ſo von oben herab an das Wrack. Halt, das iſt zu früh! Sie wenden zu früh, es wird ſchlecht gehn!“
„Es wird gut gehn,“ antwortete ein Lootſe,„der Wind jagt ſie jetzt ſchnurſtraks hinüber.“
„Ich ſage Euch, er iſt zu ſcharf geſchnitten,“ rief Rollo, „ſie müſſen nicht gerade heran, ſondern landwärts! Doch ſeht, jetzt wird es auf dem Wrack lebendig! Es ſind noch Leute oben; ſie bemerken, daß das Boot heran will!“
„Iſt es möglich? Iſt Rettung möglich?“ tönte eine Stimme hinter Rollo. Es war John.
„Es war möglich!“ antwortete Rollo und blickte blaß, finſter und beſorgt in die See. Plötzlich zerriß ein lauter Schrei von hundert Stimmen die Lüfte; der Sturm hatte das Boot gepackt und umgeſtürzt; Kiel oben trieb es auf den Wellen.„Ich ſagte es zuvor,“ ſprach Rollo abge⸗ wandt zu John;„ſie ſchnitten die Sturmlinie zu ſcharf, ſonſt hätten ſie herankommen können!“.
Mit bittenden Augen ſchaute John zu dem Jünglinge auf; ſeine Lippe wagte den Wunſch ſeines Herzens nicht auszuſprechen. In Rollo kämpfte ein großer Entſchluß! Er wußte jetzt, daß William auf dem„Georg“ war! Da fühlte er ſeine Hand heftig ergriffen und als er umblickte, ſank ihm Helga athemlos in die Arme. Er hielt ſie im Rauſch einer betäubenden Seligkeit umſchlungen; ſein Herz loderte auf in den flammenden Wundern unbegriffner Liebe. Ein Glück, das ihn überdrang wie ein Meer, zu groß für ſein, für ein Herz in der Welt, um es zu faſſen. Die Wogen


