Teil eines Werkes 
17. Band = Neue Folge, 5. Band, Erzählungen : 3. Theil (1847)
Entstehung
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ſchen den Klippen und Sandbänken außerhalb der Fahr⸗ bahn, wohin es der Sturm geſchleudert hatte, feſtliege. Rollo empfand wie die Andern das Gefühl der Ohnmacht, hier Hülfe zu leiſten, mit tiefem Schmerz. Plötlich be⸗ merkte er unter dem Halbdunkel des Fackel⸗ und Laternen⸗ lichts durcheinanderirrende Geſtalten, eine Gruppe, wo mehre Frauen und Männer um einen wie es ſchien Ohnmächti⸗ gen oder Kranken verſammelt waren. Er trat näher und erkannte den alten John, der mit bleichen Zügen und ge⸗. ſchloſſenen Lippen auf dem Strande ſaß. Er war in See geweſen, um William an Bord zu nehmen, doch der ſich erhebende Sturm hatte die Schiffer gezwungen wieder ein⸗ zulaufen, obwol ſie das Schiff, das ſie ſuchten, in der Ferne auf hoher See geſehn hatten. John konnte nicht zweifeln, es war der„Georg,“ der dort zwiſchen den Klip⸗ pen auf derſelben Stelle lag, wo er ſelbſt vor ſiebzehn Jah⸗ ren geſcheitert war. Jeder brauſende Anlauf des Sturms, jede aufgebäumte überſtürzende Welle drohte dem Leben ſei⸗ naes einzigen Sohnes, der in dem Augenblick untergehn ſollte, wo er in den Hafen des ſeligſten Glücks einzulaufen, ſeinen Vater in den des friedlichen Alters einzuführen hoffte. Während Rollo ihn theilnehmend betrachtete, drängten ſich zwei Manner ſchnell an ihm vorbei; in dem einen er⸗ kannte er an dem wolligen braunen Sturmkittel und über⸗ gekrämpten breiten Hut Halland, obwol er das Geſicht naicht geſehen hatte; der andere war der Fremde, bis an ddie Zahne in ſeinen Mantel gewickelt.„Hier iſt nichts zu maachen und ſie iſt auch nicht hier,“ ſprach er murmelnd im Vorübergehn.„Laßt uns auf den Leuchtthurm. Ich mag hier nicht bleiben; bevor der Tag nicht graut, iſt nicht an Hülfe zu denken.“ John wurde in ſein Haus getragen; Rollo blieb mit 13*

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