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rollten, er ſprach kein Wort.„Ja,“ ſagte er nach einer Pauſe der tiefſten Stille, die auf den Windſtoß gefolgt war; ſich frage nichts darnach. Ich muß auf den„Georg“ oder die See mag mich verſchlingen. Wollt Ihr für tauſend Pfund fahren?“ Dabei hielt er ſein Taſchenbuch in die Höhe.
Eine wilde Geldgier zuckte über das Antlitz der Trun⸗ kenen; der Preis war ihnen ſo etwas Unglaubliches, wie die Fahrt unmöglich. Sie ſchwankten zwiſchen Beidem. „Wollt Ihr?“ wiederholte der Fremde und da ſie im Wahn⸗ ſinn ihrer Trunkenheit entſchloſſen ſchienen, wandte er ſich haſtig, doch heimlich zu Halland, packte ihn an der Schul⸗ ter und raunte ihm ins Ohr:„Und Ihr müßt das Mäd⸗ chen herbeiſchaffen!“
„So geht und ſucht ſie ſelbſt,“ antwortete Halland wild, „ich weiß nicht, wo ſie ſteckt!“
„Schurke, ſo iſt unſer Handel null und nichtig und Du zahlſt mir heraus, was ich Dir darauf gegeben!“ ſprach der Fremde mit verbiſſener Wuth und Halland trat bleich vor Zorn und Schreck einen Schritt zurück.
In dieſem Augenblick donnerte ein Kanonenſchuß mit mächtigem Hall über Sturm und Wogenbrauſen hinweg durch die Nacht.
„Teufel, was iſt das! Ein Schiff in Noth!“ riefen die Lootſen und ſprangen nach der Thür. Alle folgten ſchnell, denn Jeder ahnte, es werde der„Georg“ ſein, der den Nothſchuß gethan, welchem bald darauf ein zweiter und dritter folgte.
Sie waren die Erſten am Strande, blieben aber nicht die Einzigen. Mit Fackeln, Laternen, Seilen, Rettungs⸗ werkzeugen eilten die Schiffer und Fiſcher aus allen Hüt⸗ ten herbei und verſammelten ſich am Ufer.
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