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wog ihn, ſtill auf die Seite außen hinter die Hausthür zu treten. Da hörte er von einer ihm bekannt klingenden Stimme die Worte:„Sei doch nicht des Teufels, Weib! Sind hundert Louisd'or ein Pappenſtiel? Nimm Vernunft an, Hexe!“
„Und nicht für tauſend, nicht für zehntauſend thäte ich das!“ ſprach Kathy entſchloſſen und mit faſt unwilligem Ton.„Ein für allemal, die Sache iſt abgethan!“
Der Offizier ſtampfte mit dem Fuß und fluchte halb⸗ laut:„Mord Element! Nun wart! Du wirſt es bereuen!“ Mit dieſen Worten trat er raſch zur Thür hinaus und pfiff. Eine Stimme rief:„Zu Befehl!“ und ein Reit⸗ knecht ſprengte mit einem Handpferde heran. Er ſaß ab, hielt dem Offizier den Bügel und dieſer ſchwang ſich in den Sattel. Gotthelf ſah dies, in die Ecke der Hausthür ge⸗ drückt, mit an, ohne bemerkt zu werden, da ihm der Offi⸗ zier fortdauernd den Rücken zugekehrt hatte. Jetzt ſprengte er davon. Indem er das Pferd in Galop ſetzte, ſchoß es Gotthelf, an der Geſtalt und Gangart des Thieres, wie ein Blitzſtrahl auf:„Das iſt derſelbe Reiter, der uns in der Nacht unſerer Flucht den Beutel gegeben hat!“ Dann, ein echter Cavaleriſt, ſah er jedes Pferd mit einem Adlerauge an und kannte es auf der Stelle wieder. Den Rappen hätte er nach zwanzig Jahren an ſeiner muthigen, ſtolzen Haltung und dem echten Galopſprung wiedererkannt. Er konnte nun wol ahnen, wer der Reiter ſei, doch ging er ſtill wieder ins Zimmer zurück, ohne ſich gegen irgend Je⸗ mand merken zu laſſen, was er gehört hatte.
Jeetzt verloren ſich allgemach auch die übrigen Gäſte.
chen trat ein. Sie grüßte ſo freundlich wie geſtern, war aber etwas blaß. Ohne Scheu nahm ſie am Tiſch Platz,
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Als das Zimmer leer war, öffnete ſich die Thür und Ann⸗


