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Was ſoll ich dem Leſer meiner Memoiren hier erſt erzäh⸗ len, was er auf jeder Landcharte ſehen kann, nämlich daß wir über die große und kleine Sturmhaube, über die Mä⸗ delwieſe, die ſchwarze Koppe am großen Teich vorbei und ſo weiter marſchiren mußten. Ich darf ihn verſichern, daß er Nachts im Bette, mit verſchloſſenen Augen, mehr davon gewahr werden wird, als ich ihm zu erzählen vermag.— Wir frühſtückten in der Spindlerbaude. Der Ort iſt doch reinlich, iſt menſchlich zu nennen. Forellen und Ungarwein! Es läßt ſich leidlich dabei leben. In der Nebenſtube trug ein böhmiſcher Schullehrer den Kindern des Hauſes und etlichen aus der Nachbarſchaft die Leidensgeſchichte Chriſti vor; unter dem Collegio verkaufte der Vater Schnaps an etliche Contrebandiers und reichte auch dem Präceptor ein Glas Anis. Dieſer escamotirte die Flüſſigkeit gewandt und fuhr dann in ſeinem Vortrage fort. Es war übrigens die erſte Schule, in der ich den Lehrer gehen ſah; denn die Kinder blieben zu Haus, er aber ſtieg aus dem Elbgrunde herauf und brachte ihnen das Weihwaſſer ſtatt des reinen Bergquells, der ihnen oben in Gottes freier Natur ſpringt.
Nach Tiſch begegneten wir etlichen zweibeinigen Heuwa⸗ gen, oder Kerlen, die eine wahrhafte Wagenlaſt Heu auf dem Kopfe vom Gebirg herab in die Tiefe trugen. Wenn es mir auch nicht gelungen wäre, in meiner Kanzelrede zu beweiſen, daß der Menſch ein Eſel ſei, ein Laſtthier iſt er gewiß. Der arme Schlucker, der ſeine drei Centner Heu auf der Schulter haben mochte, hätte mir dieſe Be⸗ hauptung ohne Beweis zugegeben.— Auf dem Koppen⸗ plan hätte uns ein Plan deſſelben Dienſte geleiſtet. Denn wir verloren im Nebel nicht blos den Weg, ſondern auch die Himmelsgegend, die Sonne, ja die Zeit, da Hyacinth's Uhr ſtillſtand. Ohne einen Holzhauer, der uns als Bouſſole
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