Teil eines Werkes 
15. Band = Neue Folge, 3. Band, Erzählungen : 1. Theil (1846)
Entstehung
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zum Glücke, ſelbſt die des Paradieſes. Du verſtehſt Dich ſchlecht auf die Exegeſe. Aber weiter im Text!

Nicht umſonſt verbarg die vorſorgende Mutter Natur das Gold in den tiefſten Schlünden rauher Gebirge! Nicht umſonſt verſchloß ſie dieſes Erzeugniß der Hölle in neun⸗ fache Felſengefängniſſe, wohin nie ein Strahl der Sonne oder der Geſtirne gedrungen. Der Erbfeind war es ſelbſt, der Euch die Pforte zu dieſen Grüften zuerſt aufthat. Wie aus Pandorens geöffneter Büchſe, ſo ſtürmten jetzt die Furien des Verderbens über die friedliche Erde dahin. Der Peſthauch verbreitete ſich bis in die fernſte, niedrigſte Hütte und vergiftet war das ganze Daſein. Habt Ihr nicht von der goldnen Zeit gehört? Iſt ſie Euch nicht in den frühe⸗ ſten Tagen der Jugend, noch ehe das Gift Euern Körper von der Seele aus verderbte, ſelbſt wie in dunkeln Träu⸗ men erſchienen? Trugt Ihr nicht die Sehnſucht danach in Eurer Bruſt, wie Platon's Menſchen die nach ihrer ver⸗ lornen Göttlichkeite Wann ſchimmerte der Glanz dieſer ſeligen Tage über dem Haupte der Sterblichen? Damals als Ihr kein Gold hattet, als

Als Ihr vielmehr keins brauchtet, rief Schepphäuſer gegen die Kanzel hinauf. Probirt es einmal jetzt mit dieſer Seligkeit, ſie wird Euch bekommen, wie dem Hund das Grasfreſſen!

Hyacinth in ſeinem Pathos geſtört, warf einen unwilli⸗ gen Blick auf Schepphäuſer; dieſer zog ſein Geſicht wieder in ehrbare Falten und hörte geduldig die Schlußcadenz der hyacinthiſchen Philippica gegen die Louisd'ore an.

Kehrt, Ihr Sterblichen, kehrt zurück in die goldne Zeit der Unſchuld, des Glückes, der Seligkeit! Reißt den Mammon aus Euern Truhen, ſchleudert ihn in die Tiefe der Ströme, ſenkt ihn in dieſe Klüfte des Gebirgs! Seine