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len ſchon noch beſſer werden.“ Bloom, der unvermerkt ans Gitter gekommen war, ſtand mit tiefabgezogener Mütze vor dem ſchönen Mädchen. Sie war in der Stimmung, eine Thräne der tiefen Kränkung zu vergießen; allein ſie bezwang ſich und ſagte ſcheinbar heiter:„Sehr gut, lieber Bloom, auch die Noſen ſtehen recht ſchön.“ Dabei griff ſie in ihren Strickbeutel, in welchen ſie das ſo eben em⸗ pfangene Billet geſchoben hatte, um nach einem Stück Geld für den Gärtner aus dem Stegreife zu ſuchen. Sie wollte es ihm darreichen, allein er weigerte ſich und ſagte: ſo habe er es nicht gemeint. Sie mußte ihm die Gabe aufdringen und ging dann raſch hinweg. So ehrlich und wohlwollend ſich aber Bloom auch anſtellte, ſo war er doch ein Erz⸗ Spitzbube. Denn er hatte recht gut geſehen, daß, als Eve⸗ line die Hand aus dem Beutel zurückzog, ſie das Billet mit herausſchob und fallen ließ. Aber er ſagte kein Wört⸗ chen, ſondern erſt als ſie hinter den Geſträuchen verſchwun⸗ den war, ſpitzte er ſich eine lange Gerte zu und gabelte das Papier damit auf. Die Neugier erſcheint verzeihlicher, weil er bemerkt hatte, daß Eveline beim Leſen des Brie⸗ fes ſeufzte und tief betrübt ausſah. Denn ohne von ihr wahrgenommen zu werden, ſtand er längſt am Gitter. Er las, was auf dem Zettel ſtand, brummte in ſich hinein, ſteckte das Papier zu ſich und murmelte halb laut:„Wer weiß, wozu man's brauchen kann.“ Damit ging er gerade über die Straße in das Wirthshaus hinein.


